Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von Pseudonode.
ich glaube deine Erklärungen sind wie "Perlen vor die Säue werfen".
Es will sich keiner ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen.
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von Pseudonode.
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von alphahoffi.
Irgendwie sehen viele IPv6 als Gelegenheit, mal wieder so richtig Panik zu verbreiten - und zwar ohne sich richtig zu informieren.
IPv6 sei "unsicher", da ja NAT so viel Sicherheit biete. Was für ein Schwachsinn - die "Sicherheit" von NAT ist ja mehr oder weniger ein Seiteneffekt, und lässt sich mit STUN, UPnP und ähnlichen Techniken ganz gut umgehen. Vor allem aber lässt sich mit einem Paketfilter ähnliches Verhalten auf triviale Weise reproduzieren. Außerdem: Windows ab Vista wird mit einer vernünftigen Firewall-Konfiguration ausgeliefert. Wenn man die nicht explizit deaktiviert, dann ist man auch ohne separate Filterung durch den Access-Router sicher.
IPv6 sei ein Desaster für die Privatsphäre, aufgrund fester MAC-abhängiger IP. Das ist ebenfalls großer Blödsinn. Erstens haben alle großen Desktop-Systeme standardmäßig die Privacy Extensions aktiviert (damit hängt die IP *nicht* von der MAC ab, und außerdem wechselt sie ab und zu). Zweitens hindert niemand die ISPs daran, dynamische Präfixe zu vergeben (und die Telekom wird das optional machen). Drittens gibt es viel bessere Tracking-Mechanismen als die IP (und ich meine nicht nur Cookies).
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von Pseudonode.
Dieser öffentliche Prefix lässt sich mit exakt dem gleichen Aufwand
tracken, wie die alte public-NAT-IP.
nur dass man bei IPv4 normalerweise (nehmen wir man die KDG kunden aus
bei jeder neuverbindung eine komplett neue IP-adresse bekommt.
bei IPv6 ist das nicht notwendig, da kann, und wird wohl auch, der provider jedem immer wieder den gleichen öffentlichen netz-adressteil geben.
DTAG hat wohl mal verlauten lassen, dass der public-teil immer gleich bleibt, wenn man immer im gleichen netzbereich sich einwählt.
damit wird nämlich das routing netzinteren erleichtert, wenn das "netz bayern" wirkich nur rechner enthält, die in bayern angemeldet sind.
ist also jemand normalerweise in hamburg (netz hamburg) und geht man nach bayern, um sich dort über einen TO-anschluss bei freunden oder verwanten mit seiner TOI-kennung anzumelden, bekommt wer eine komplett anderen adresse.
bleibt er aber in hamburg, bekommt er jedes mal das gleiche netz.
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von iMil.
wäre der geographische Ort eines IP-Geräts beim Routing hilfreich, hätten Router GPS-Module eingebaut 
Kurz: Schwamm drüber, ok?
Dass von der IP-Adresse Rückschlüsse auf den Ort des Senders möglich sind, ungenau zwar, gilt für IPv4 und v6 in gleichem Maße.
Kein Nachteil für IPv6.
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von Pseudonode.
(Am Rande: Wer hat denn diese Forensoftware ausgewählt?!?!?!?)
<Kluchscheißerei>
Du hast bei IPv4 manchmal die Situation, daß es nicht Dein Heimrouter ist, der NAT macht, sondern, daß das ganze Netz bis zum großen Proxy oder zur großen NAT-Box des Providers mit privaten Adressen ausgestattet ist. Dann ist es schon aufwendig, Dich als Teilnehmer zu identifizieren.
</Kluchscheißerei>
Mich interessiert, was sich die Leute vorstellen bzw. wünschen, die hinter NAT hinterhertrauern.
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von iMil.
nur dass man bei IPv4 normalerweise (nehmen wir man die KDG kunden aus
bei jeder neuverbindung eine komplett neue IP-adresse bekommt.
bei IPv6 ist das nicht notwendig, da kann, und wird wohl auch, der provider jedem immer wieder den gleichen öffentlichen netz-adressteil geben.
DTAG hat wohl mal verlauten lassen, dass der public-teil immer gleich bleibt, wenn man immer im gleichen netzbereich sich einwählt.
Mein letzter Stand ist, daß man sich das als Kunde zukünftig aussuchen und gezielt neue Adressen anfordern können soll. Die Provider wissen auch schon, daß den Kunden manchmal mulmig wird, wenn sie sehen, was mit IPv6 alles gehen könnte.
damit wird nämlich das routing netzinteren erleichtert, wenn das "netz bayern" wirkich nur rechner enthält, die in bayern angemeldet sind.
ist also jemand normalerweise in hamburg (netz hamburg) und geht man nach bayern, um sich dort über einen TO-anschluss bei freunden oder verwanten mit seiner TOI-kennung anzumelden, bekommt wer eine komplett anderen adresse.
bleibt er aber in hamburg, bekommt er jedes mal das gleiche netz.
Das ist heute mit IPv4 auch schon so: Du bekommst eine Adresse aus der Allokation des Providers, und der verteilt diese normalerweise unter anderem nach geographischen Gesichtspunkten. Das "Netz Bayern" gibt es in dem Sinne wahrscheinlich nicht, wenn sich die Adreßvergabe beim RIPE nicht zufälligerweise an dem geographischen Ort des Antragstellers orientieren würde.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert. (Montag, 22:57)
Antwort auf Re: IPv6 zerstört jegliche Möglichkeit _nicht_ getrackt zu werden! von GoC.
Danke! Schade, dass die Angst-vor-Neuem Fraktion hier so die überhand hat...
Wenn die Jungs wüssten, wie IPv4 funktioniert, hätten sie keine Angst vor IPv6...