Linux/Unix

Es gibt nicht "das" Linux, sondern

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El Magnifico

778 Beiträge seit 21.07.2000

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05.12.2012 13:51 Permalink
viele, die sich deutlich unterscheiden. Als jemand, der es 20 Jahre
lang immer mal wieder versucht hat und stets abgeworfen wurde, kann
ich nur zu Archlinux oder vielleicht noch FreeBSD raten. Damit hat es
geklappt.
Der Unterschied zu DSL, Ubuntu, Linuxmint und so weiter liegt darin,
dass man nach der Grundinstallation eben kein wirklich nutzbares
System hat, sondern sich erst mal damit auseinandersetzen muss,
welchen Desktop man will, welche Treiber und welche Anwendungen.
Dadurch lernt man die Zusammenhänge schon am Anfang kennen, und muss
sich nicht erst praktisch ohne Vorkenntnisse in Teilbereiche
einarbeiten, wenn z. B. ein Update mal dafür sorgt, dass z. B.
Networkmanager nicht mehr funktioniert. Dann steht man wirklich wie
der Ochse vorm Tor.

Klingt erst mal abschreckend, weil man länger braucht bis das OS auf
der Platte ist, aber erstens hat man das dann so eingerichtet wie man
es selbst haben wollte, und nicht derjenige, der die Distri
zusammengeklöppelt hat. Zweitens lernt man wie gesagt auch wie die
Sache funktioniert. 

Wenn du das machen willst, noch zwei Tips:
Keine aufgeblasenen Desktops wie KDE oder Gnome installieren, sondern
z. B. LXDE oder Openbox. Und einen zweiten Rechner mit Internet dabei
haben, da man immer wieder im Internet die Wikis benutzen muss, sonst
ist man eh verratzt. 


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