Linux/Unix

Re: Backup, die tausendste

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Bickabunk

mehr als 1000 Beiträge seit 08.08.2008

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05.01.2013 02:27 Permalink
Christian Stieber schrieb am 5. Januar 2013 01:48

> Bickabunk schrieb am 5. Januar 2013 01:35

> > Das ist mir schon klar. Aber sobald ich sowas selbst konfigurieren
> > muß, erfüllt es nicht das Kriterium "einfach".

> Wow.

> > Kommen wir also zu dem Schluß, dass es unter Linux keine Set and
> > Forget Lösung gibt.

> Bist Du sicher daß Du Linux benutzt? Das passt alles so irgendwie
> garnicht in das klassische "wenn man nicht für den Standardusecase 10
> Mio obskure Optionen setzen und 37 Skripten schreiben muß taugt die
> Software nichts" Szenario das die Linux-Nutzer so lieben...

> > Im Moment läuft hier Mondoarchive für das komplette Backup. 

> Hm... scheint keine Wikipedia-Seite zu haben, aber trotzdem mal
> notieren... 

mindi / mondo

Kann ne ISO erzeugen, die man bei Bedarf brennen kann und auf meinem
System (Debian Wheezy) funktioniert es wunderbar. Läuft einmal nachts
per cron.
Auf CentOS war die ISO leider nicht bootfähig.

Zu dem Rest oben: Ich habe leider schon zu viel Zeit in Programme
investiert, die einfach nicht funktionieren oder nicht so, wie ich es
erwartet habe. Das stellte ich aber erst fest, nachdem ich mich
eingelesen habe, die Konfiguration einigermaßen im Griff hatte. Das
ist auf Dauer frustrierend.

Ich möchte noch einmal das Eingangs erwähnte Acronis oder
ShadowProtect für Windows erwähnen. Beides kommt ohne 10 Mio obskuren
Optionen und 37 Skripte (Korrektes Plural von Skript) aus. Mit einem
Minimum an Einarbeitungsaufwand. Es muß nach der Installation nur
einmal das System neu gestartet werden (typische Windows Krankheit).
Dann erzeugt man einen Job und dabei sind selbst bei den wenigen
Optionen, die man setzen kann, alle bereits sinnvoll vorbelegt. Da
muß ich nicht erst entscheiden, was nicht gesichert werden soll, weil
es nicht gesichert werden kann. Beides läuft - für Windows eigentlich
untypisch - recht zuverlässig. Raucht der Server ab, einfach Boot CD
einlegen, ein Backuparchiv auswählen (auch inkrementelle), Kaffee
trinken gehen, und das System läuft wieder. Sogar auf anderer
Hardware, wenn man ein HIR macht.

Nein, ich will da nicht Windows einsetzen, es soll Debian sein aus
bestimmten Gründen.

MfG Stefan Fröhlich
42 ;-)

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