Linux/Unix

Re: Backup, die tausendste

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Erich von der Schatzinsel

mehr als 1000 Beiträge seit 30.06.2002

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05.01.2013 02:36 Permalink
Hi,

Bickabunk schrieb am 5. Januar 2013 01:35

> Erich von der Schatzinsel schrieb am 3. Januar 2013 14:35

> > Bickabunk schrieb am 27. Dezember 2012 15:15
> > 
> > > Stephan Goll schrieb am 27. Dezember 2012 12:14
> > > 
> > > > Bickabunk schrieb am 16. Dezember 2012 12:24
> > > > 
> > > > > Nochmal die wichtigen Schlagworte:
> > > > > Einfach
> > > > > Komplettes System
> > > > > einzelne Dateien
> > > > 
> > > > Irgendwie fällt mit da nur tar ein. Wahlweise kann man wohl auch
> > > > rsync nutzen. KISS halt.
> > > > Stephan
> > > >
> > > Beispiele für ein komplettes system? Und wie stelle ich ein solches
> > > wieder her?
> > > 
> > man sync
> > 
> Da finde ich eigentlich nichts über ein Backup:

Du weisst ja, frueher war alles besser. Insbesondere die Tastaturen.
Die hatten sogar funktionierende 'R'-Tasten.


> Wenn Du rsync meintest, das scheidet leider wegen Unzulänglichkeiten
> beim Zielsystem aus.

Warum denn das?

> > Wichtig ist eigentlich nur, dass Du rsync nicht ueber die Mount
> > Points hinweg sichern laesst und fuer jede Partition eine eigene
> > Sicherungskopie anlegst.
> > 
> Das ist mir schon klar. Aber sobald ich sowas selbst konfigurieren
> muß, erfüllt es nicht das Kriterium "einfach".

Dann musst Du 100% auf Windows setzen und Dich jeden Morgen hoffen,
dass der Rechner wieder startet.

> Kommen wir also zu dem Schluß, dass es unter Linux keine Set and
> Forget Lösung gibt.

Warum sollte es auch? Das gesamte Konzept ist ein anderes.

> Im Moment läuft hier Mondoarchive für das komplette Backup. Das
> erfüllt am ehesten meine Ansprüche. Das Restore klappt auch wunderbar
> (Disk brennen oder USB "brennen", einlegen, booten, nuke und Kaffee
> trinken. Nach ner halben Stunde steht das System wieder. DAS nenne
> ich einfach. Allerdings habe ich ein ungutes Gefühl, was
> Datenkonsistenz angeht.

Naja, das Problem habe ich anders geloest. Ich habe ein paar Platten,
welche per USB und rsync auf dem aktuellen Stand gehalten werden.
Allerdings werden nur die Konfigurationsdateien und alle
Anwenderdaten kopiert. Das System an sich bleibt immer auf dem
zuletzt genutzten Stand. Ab und zu wird eine Platte ausgetauscht und
danach das System auf den neusten Stand gebracht.

Du erkennst den Vorteil. Wenn irgendetwas schief geht, habe ich immer
noch das alte System lauffaehig. Die Anwenderdaten habe ich dann noch
auf anderen Medien. Schoen gestaffelt nach Alter und Relevanz.

Klar, die Skripte musste ich einmal entwickeln. Dafuer gebe ich nur
ein 'backup' ein und das System erstellt auf dem angeschlossenen
Datentraeger die Sicherheitskopie, welche zum Datentraeger passt.

Was kann einfacher sein? Ich muss mir nicht einmal ueberlegen,
welches Medium eingelegt ist.

erich

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