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Re: Okay, ist nicht Betriebssystem. ist aber trotzdem ein Gemotze wert

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Mr. B.B.C.

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30.01.2013 16:49 Permalink
Wurgl schrieb am 30. Januar 2013 13:40
> Nee, ist ein Textfile mit Unmengen an lustigen Guids drinnen.

Eigentlich eine totale Sensation für Microsoft. Das ist ja schon wie
Worddokumente in XML zu formatieren statt in chaotischem Bytemüll.
Ist allerdings auch schwer, ÜBERALL so ein Chaos zu stiften. Es macht
die Arbeit ja auch unnötig schwer, führt zu Fehlern... und mit
kryptischen Makefiles ist nicht viel gewonnen.

> Erinnert mich an sogenannte Uglyfier, also Programme die Sourcecode
> parsen und alle Identifier gegen sinnloses und unlesbares Zeugs
> austauschen.

- Und erinnert an die Registry vom Windoof. Auch totale Hirnwichse.
Egal was man nachschauen oder eintragen will: was nach normaler Logik
zusammengehören würde, verteilt sich kreuz und quer durch die ganze
Registry, oftmals über mehrere kryptische Unique-IDs verbunden.

Was hat man davon ? Dass Laien nicht am System rumpfuschen können ? -
Oder noch viel größeren Schaden anrichten wenn sie zufällig mal
Regedit.exe starten ? Programmierer tun sich dadurch jedenfalls sehr
viel schwerer; die Performance leidet im Grunde auch, da man sich
Schritt für Schritt durch die Registry hangeln muss und nicht einfach
direkt auf einen Schlüssel zugreifen kann. Und mögliche Fehlerquellen
nehmen zu. Kein Wunder dass Deinstaller sich oft so verhakt haben,
dass man Windows neu installieren musste um eine Software wirklich
raus zu kriegen. Lebt Microsoft etwa SO SEHR vom Verkauf der
Dokumentation ihres Mülls ?

Auf alle Fälle ist's viel chaotischer als Linux. Da arbeiten im
Grunde viel mehr Leute an einem Projekt, aber es kommt kein so
krasser Wildwuchs dabei heraus.

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