Windows 8 und 8.1

Das wäre ja nur "Halbvollbild" – und erst noch in der falschen Dimension

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Oberguru

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29.12.2012 13:58 Permalink
Heppchen schrieb am 27. Dezember 2012 16:24

> Oberguru schrieb am 3. Dezember 2012 12:12

> > Bei bisherigen Windows-Versionen (incl. 7) konnten auf dem
> > Schreibtisch zwei Ordner oder Ordnerverknüpfungen auf dem Desktop
> > (das konnte auch "Arbeitsplatz" und "Eigene Dateien" etc. sein)
> > derart angelegt werden, daß die entsprechenden offenen Fenster schön
> > nebeneinander (und nirgends überlapptend) aufgegangen waren.
> > 
> > Bei Windows 8 ist das Verhalten derart unmöglich, daß das zweite
> > Fenster, das geöffnet wird, immer um die Menuzeilenbreite nach unten
> > und rechts versetzt über das schon geöffnete Fenster zu liegen kommt,
> > so daß die Fenster immer fast vollständig überlappen.
> > 
> > Wie stellt man das ab? Was ist zu tun, damit zwei nicht überlappende
> > Fenster aufgehen, und zwar ohne daß man nach dem öffnen des zweiten
> > eines der beiden Fenster verschieben muß?

> Gleichzeitig mit dem Öffnen geht es wohl nicht, aber seit jeher kann
> man doch die Fenster mittels Rechtsklick in der Taskleiste
> nebeneinander legen. Seit Windows 7 natürlich mit zusätzlich
> gedrückter Umschalttaste.

Und in Windows 8 durch ziehen an den rechten (rechts Halbbild) resp.
linken (linkes Halbbild) Bildschirmrand; zieht man es nach oben,
öffnet es im Vollbild.

> Vermutlich nichts Neues für Dich, aber dieser eine Zusatzschritt ist
> zumindest den Windows-7-Freunden ab und zu neu ;)

Ja, wirklich nix – denn zum einen sind die Schreibtischicons dann
überdeckt, und zum anderen ist die Dimension "nebeneinander" statt
"übereinander". Das ist so nicht brauchbar.

> Bei aktivierter Gruppierung ist das natürlich etwas nervig, da ja
> alle Fenster dann nebeneinander gelegt werden.

V.a. völlig unmöglich, daß im Prinzp nur noch ein einziges Fenster
offen zu sein hat – alle anderen werden direkt
übereinandergestaffelt, sogar wenn ein neues "Finder"-(resp.
Windows-Explorer-)-Fenster über die offene Systemsteuerung zu liegen
kommt.

Das neue Verhalten ist schlicht ein schlechter Witz. Bei Windows 2000
und Windows XP war das bisher noch fast am besten gelöst – wobei
beide Vor- und Nachteile hatten: Bei windows 2000 wurden die
Schreibtischobjekte immer genau gleich geöffnet, wie sie zuletzt
offen waren (das konnte man nach Bedarf einrichten) – es sei denn das
Objekt wurde nochmals geöffnet, obwohl dessen Fenster schon geöffnet
worden war, dann wurde es gestaffelt. Bei XP wurde das Fenster immer
so geöffnet, wie es zuletzt offen war. Da konnte man sich zwei
Fenster bereitlegen, die ideal geöffnet wurden, und immer, wenn ein
Fenster nicht wie gewollt unten oer oben links erschien, konnte man
es damit wieder in den Sollzustand versetzen.

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