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SHA-KA-REE

mehr als 1000 Beiträge seit 27.03.2009

25.12.2012 11:04 Permalink -33

Re: Ich nutze es, gezwungenermaßen ...

AlphaOmega schrieb am 24. Dezember 2012 23:01

> Hallo,

> seit knapp zwei Wochen hat mein Hauptrechner auf der Arbeit Windows 8
> als alleiniges Betriebssystem installiert. Hauptsächlich um eine
> Anwendung auf Windows 8 zu portieren. Wobei es nur minimal um
> technische Anpassungen geht, sondern hauptsächlich um das "Look and
> Feel".

> Nun mein Fazit: Sobald man die Classicshell installiert hat und W8
> automatisch mit dem Desktop startet, kann man beinahe damit arbeiten
> wie W7. Beinahe aber nur, denn sobald man "versehentlich" eine
> Standardanwendung startet, z.B. in dem man doppelt auf eine Bilddatei
> klickt, befindet man sich "auf" (schreibt man das so?) der
> Metro-Oberfläche. "Beenden" tut man diese in dem man sie nach unten
> zieht und zack, man ist nicht mehr auf dem Desktop wo man eben noch
> war. Nein, man ist auf der Kacheloberfläche. Denn von dort kommt man
> ja, auch wenn man es nicht wollte.

Man könnte auch einfach Windows+Tab drücken (Alt+Tab geht auch), um
zur letzten Anwendung zu wechseln - so wie es schon seit Vista (bzw.
bei Alt+Tab schon davor) ging. Die App muss Du gar nicht schließen,
sie wird pausiert. Willst Du sie schließen, geht das per Alt+F4 oder
rechtsklick auf das Symbol in der Appliste und "Schließen" mit der
Maus deutlich einfacher. Die Appliste erreichst Du, wenn Du
Windows+Tab drückst und hältst (analog zu Flip3D) ODER mit der Maus
in die obere linke Ecke und dann nach unten fährst. So viel hat sich
bei der Bedienung von Windows 8 gegenüber Windows 7 nicht verändert,
ich stelle nur immer wieder fest, dass Windows 7 schon niemand
wirklich bedienen konnte.

> Völlig untypisch für Windows, dessen Mantra immer war: Dort wo du
> etwas tun kannst befindet sich auch ein Symbol. Nun befinden sich
> keine Symbole und man muss raten was zu tun ist.

Ach, die Kacheln sind also keine Symbole? Interessant...

> Also: Irfanview installiert, man bleibt auf dem Desktop.

Du hättest genausogut Paint oder besser den Windows Bildbetrachter
verknüpfen können - ist alles noch dabei.

> Das passiert nach und nach mit allen Metro-Anwendungen die meinen
> sich in den Vordergrund drängen zu müssen: Es werden
> Ersatzanwendungen installiert so das man auf dem Desktop bleibt.

Abgesehen vom PDF-Betrachter ist das in keinem Fall nötig - man muss
nur die Standardanwendung ändern.

> Wie gesagt: Nach einer scheinbar endlosen Zeitspanne ist der Rechner
> so konfiguriert das man damit arbeiten kann.

Ja, 15 Minuten kommen mir im Büro auch oft scheinbar endlos vor. Also
DAS Problem kenne ich. ;-)

> Nur zum ersten Mal hat
> man das Gefühl mit einem Betriebssystem zu arbeiten das aktiv gegen
> den Anwender arbeitet.

PEBKAC, würde ich sagen.

> Nach meiner Meinung wird das ein Flop und eigentlich bräuchte ich die
> Anwendung nicht portieren. Aber solange der Cheffe bezahlt lasse ich
> mich von meinem Rechner foltern ;)

Wie wäre es sich mal mit den fundamendalen Bedienprinzipien von
Windows vertraut zu machen? Du scheinst ja nicht mal die zu kennen,
die seit X Windowsversionen unverändert bestehen.

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