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  • tofi

131 Beiträge seit 11.10.2000

Dazu Stellungnahme von T-Online (aus: t-online.zugang.adsl)

Auf die (sinngemäße) Frage
> "Warum wird man sich mit dem Tarif T-DSL Flat 3000 nicht an
>  einem T-DSL-3000-Anschluß mit 512 kb/s Upstream einloggen können?"
hat das "T-Online-Team" letzten Monat in den T-Online-Foren eine
(ungewöhnlich) ausführliche Antwort gegeben:

> From: T-Online-Team@t-online.com (T-Online-Team)
> Date: Mon, 28 Jun 2004 14:50:04 +0200
> Message-ID: <41011242.20194531@T-Online-Team.dialin.t-online.de>
> Newsgroups: t-online.zugang.adsl
> Subject: Re: T-DSL2000 und T-DSL3000 Preise mit Flatrate

> Die Frage ist relativ leicht zu beantworten: Weil T-Online
> es nicht so vorgesehen hat und es daher auch nicht in der
> Leistungsbeschreibung steht. ;-)
>
> Ausführlicher? Okay: Die sogenannten "Tauschbörsen", die man
> vielleicht besser "Hehlerspelunken" nennen sollte <g>,
> verursachen einen sehr hohen Anteil der Vorleistungskosten.
> Deren Traffic wird durch die Asymmetrie von Up- und
> Downstream maßgeblich begrenzt. Eine Erhöhung des Upstreams
> hätte dann proportional dazu ansteigende Vorleistungskosten
> zur Folge. Also müsste auch der Preis entsprechend steigen
> und das dürfte kaum vermittelbar sein.
>
> Neben P2P kann man auch andere Server betreiben und wenn man
> dies tut, entsteht schnell der Wunsch nach einer Erhöhung
> des Upstreams. Neben der Erhöhung des Traffics gibt es hier
> dann auch eine ebenso kostenintensive "Abuse-Komponente".
> Denn wer Dienste bereitstellt und Inhalte mittelbar oder
> direkt veröffentlicht, gelangt bei unbedachtem Verhalten
> früher oder später meist mit irgendwelchen Gesetzen oder den
> Rechten anderer in Konflikt. Da die IP-Adresse eine
> dynamische IP der T-Com ist, die nicht an den
> "Content-Anbieter" delegiert ist, landen entsprechende
> Beschwerden oder gar Auskunftsersuchen zuerst bei der T-Com
> und dann bei uns.
>
> So etwas bearbeitet sich nicht von allein, das verursacht
> Kosten, die wir nicht an den Account-Inhaber weitergeben
> können. Fazit: Sie bräuchten eine statische IP-Adresse, die
> an Sie selbst delegiert ist, so dass Sie auch selbst das
> "Beschwerdemanagement" übernehmen könnten. Statische
> IP-Adressen haben wir nicht in unserem Portefeuille und so
> schließt sich der Kreis: Der Betrieb von Servern durch
> Kunden ist zwar nicht verboten, aber eben auch nicht
> erwünscht.

Quelle: t-online.zugang.adsl, 28. Jun. 2004
Message-ID: <41011242.20194531@T-Online-Team.dialin.t-online.de>

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