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Ende des Finanzkapitalismus?

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Mausklicker

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22.01.2013 08:17 Permalink
Eine einfache Überlegung eines "normalen" Menschen:

Wenn die Forderungen aus Zins und Zinseszinsen grösser sind, als die
reale Wirtschaftsleistung, kann das System nicht mehr funktionieren,
da den Forderungen keine realen Werte mehr gegenüberstehen. 

Da bei grösserer Schuldenlast und verringerter oder gleichbleibender
Wirtschaftsleistung, sich die Zinsen am Kapitalmarkt erhöhen,
verstärkt sich dieses Ungleichgewicht.

Da Forderungen aus Zins und Zinseszins exponentiell wachsen, die
reale Wirtschaftsleistung aber nicht, kann dies nicht dauerhaft
funktionieren.

Dies wird kompensiert durch den Finanzmarkt, der das Geld zur Ware
macht, aber nur die Illusion von Werten ist, da in der Realität so
viele Güter nicht existieren, um das virtuelle Geld in Sachwerte zu
wechseln.
Zudem die virtuellen Ansprüche aus Zins und Zinseszins schneller
wachsen, als reale Werte!

Gibt es einen Wert, der in der VWL dieses Ungleichgewicht beschreibt?

Gibt es logische Fehler in dieser Überlegung (bitte kein Getrolle!)?

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