Aperture 2 ist nur für den Mac erhältlich; es unterscheidet die Bereiche Projekte, Metadaten und Anpassungen. Projekte sind Container für Fotos und andere Objekte. Alben sortieren die Fotos innerhalb der Projekte. Smart-Alben führen beim Aufruf eine Suchanfrage aus, beispielsweise zeigen sie alle Bilder, die mit vier Sternen oder mehr bewertet sind, an einem bestimmten Tag aufgenommen wurden und spezifische Schlagwörter tragen. Der Bereich Metadaten zeigt EXIF- und IPTC-Daten an. Etwa 20 Vorlagen bieten verschiedene Zusammenstellungen aus den beiden Headern. Zusätzlich kann man recht einfach eigene definieren. Per Stapelverarbeitung lassen sich mehrere Dateien befüllen. Praktische XMP-Vorlagen und Farbmarkierungen fehlen leider. Auf Knopfdruck (F) öffnet sich die Vollbildansicht. Einfache Tastenkürzel schalten auch Lupe (Z) und Metadatenfenster (W) hinzu oder bewerten das Bild (1 bis 5). Zahlen samt Apfel-Taste befüllen die Bilder mit technischen Schlagwörtern wie Action, Portrait und Landscape.
Mit dem Leuchttisch steht ein weiteres praktisches Werkzeug zum Sichten zur Verfügung. Auf einer virtuellen Arbeitsoberfläche arrangiert man eine beliebige Anzahl Bilder, skaliert oder bewertet sie. Beim Ändern der Größe lassen Hilfslinien das Foto an den Kanten anderer Bilder einrasten. Auch die Leuchttische sowie Web-Galerien und Fotobücher finden sich als Objekte innerhalb des Projektkartons. So ist deren Entwicklung kein einmaliger Akt, der mit dem Export abgeschlossen ist. Die Suchfunktion fahndet in einem anschaulichen Dialog nach Datum, Bewertung und Metadaten. Das Diashow- Modul stellt neben einem Regler für die Anzeigedauer auch welche für Zeilen und Spalten zur Verfügung. So lassen sich mehrere Fotos gleichzeitig betrachten. Im detaillierten Druckdialog wählt man Druckgröße, Rahmen, Farbprofil, Scharfzeichner und angezeigte Metadaten aus.
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