Microsofts Medienverwaltung zeigt importierte Ordnerstrukturen, ansonsten verlässt sich die Software aber voll und ganz auf die Metadaten. Nach dem Programmstart lädt ein großer freundlicher Hinweis zum Katalogisieren per Drag & Drop ein. Die Datenbank kann man als Datei abspeichern – zum Mitnehmen, Weitergeben oder Sichern. Metadaten schreibt Expression auf Wunsch direkt ins Bild oder exportiert sie als XMP-Datei. Dem Importfilter für Kameras und Wechseldatenträger darf man Metadaten aus XMP-Vorlagen mitgeben oder diese händisch in eine Maske eintragen. Das Daten-Panel am linken Bildrand zeigt entweder Metadaten ausgewählter Bilder (Informationen) oder alle Bewertungen, Dateitypen, Aufnahmedaten und Schlagwörter im Katalog an (Organisieren). IPTC- Informationen trägt man in die erstgenannte Maske ein. Kategorien weist man im Organisations- Panel per Drag & Drop zu. Es informiert darüber, wie viele Elemente einem Schlagwort oder einer Bewertung schon zugewiesen sind. Per Menü wählt man bei der Suche zwischen Vereinigungs- und Schnittmenge.
Der Leuchtkasten zeigt Fotos im Vollbild oder im Vergleich mit anderen Bildern. Dabei kann eines zum Vergleich stehen bleiben. Die Suche funktioniert über das eingangs beschriebene Schema. Die Datenfelder erscheinen aber unsortiert in einer Dropdown- Liste. Bei über 75 Feldern muss man lange nach dem EXIF-Datum suchen. Praktischer ist das Schnellsuchfeld über alle Datenbankfelder in der Symbolleiste. Beim Erstellen von Diashows zeigt das Microsoft- Produkt seine Herkunft. Die liegt nämlich auf dem Mac, weshalb zur Ausgabe von Diashows QuickTime erforderlich ist. Das Resultat gerät aufgrund der einfachen Übergangseffekte etwas spröde. Die HTML-Vorlagen wirken edel. Die Standardvorlage übernimmt Farben, Schrift und Metadaten aus dem Programmfenster. Auf Wunsch erhalten die Fotos ein Wasserzeichen. Auch die digitalen Kontaktabzüge zeigen das Gleiche wie das Programmfenster.
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