News-Meldung vom 30.09.2009 13:32
Die Bildverwaltung ACDSee 3 Pro präsentiert sich aufgeräumt und klar gegliedert. Alle Aufgaben verteilen sich ähnlich wie in Photoshop Elements, Lightroom, Aperture und Co. auf die Modi Verwaltung, Ansicht, Verarbeitung und Online. Verglichen mit dem Wust an Einträgen in der Symbolleiste von ACDSee 2 ist das ein deutlicher Pluspunkt.
ACDSee 3 Pro gliedert die Funktionen in Aufgabenbereiche.
Bild: ACDSystems
Der Modus Verwaltung wirkt vertraut: Die Seitenleisten für Metadaten und Kategorien bleiben erhalten und ermöglichen die Recherche in EXIF-Daten und das Verschlagworten nach IPTC-Standard. Bilder lassen sich nun per E-Mail versenden und per FTP auf einen Server laden. Sonst hat sich kaum etwas getan. Im Bereich Ansicht präsentiert sich ein Bildbetrachter, der auf Geschwindigkeit getrimmt ist, um auch Raw-Dateien schnell anzeigen zu können – entweder Klick für Klick oder per automatischem Bildlauf. Neben der großformatigen Bildansicht findet sich am unteren Bildrand ein Filmstreifen mit Vorschaubildern, über die man einzelne Bilder direkt wählen kann. Über Tastenkombinationen lassen sich den Bildern Bewertungen und Farbetiketten verpassen.
Ein pfiffiges Kurvenwerkzeug bearbeitet ausgesuchte Farbspektren.
Bild: ACDSystems
Der Verarbeitungsmodus dient der Bildbearbeitung und teilt sich in zwei Bereiche: nichtdestruktive und klassische Verarbeitung. Der erste entwickelt Raw-Fotos, lässt sich aber auch für JPEG- und TIFF-Dateien nutzen. Neben Gradationskurven sowie Reglern für Belichtung, Farbtemperatur, Tönung und Kontrast enthält er ein interessantes Kurvenwerkzeug, anhand dessen sich einzelne Farbspektren per Maus verstärken oder abschwächen lassen. Der Bereich Bearbeiten ist für selektive Korrekturen mit dem Klonstempel und dem Rote-Augen-Werkzeug oder fürs Beschneiden und das Anwenden von Effekten zuständig. Ebenen unterstützt ACDSee nicht.
Der Arbeitsbereich Online kommt neu hinzu. Hier kann der Anwender Fotoalben erstellen und ins Web übertragen. Der Hersteller ACDSystems stellt registrierten Nutzern dazu 2-GByte-Web-Space ohne Aufpreis zur Verfügung. Statt vormals 100 Euro kostet die neue Version nun 125 Euro. Bisher gibt es die Software nur für Windows-Systeme zu kaufen. Eine Mac-Version befindet sich derzeit noch in der Betaphase. Die Vollversion ist für 2010 angekündigt.
Siehe dazu auch:
(akr)
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