News-Meldung vom 16.11.2008 15:41
Sony-Sensormodule: IU060F mit dem IMX060PQ (links) und IU046F mit dem IMX046PQ (oben rechts)
Einen neuen Bildsensor mit bei dieser Größe rekordverdächtiger 12-MP-Auflösung präsentiert Sonys Halbleitersparte mit dem IMX060PQ, einem Modul mit Objektiv für den Einbau in Kamerahandys. Der in "Exmor"-CMOS-Technik gefertigte Sensor weist bei 1/2,5 Zoll Größe (Chip-Diagonale 7,1 mm) einen Pixelabstand von nur noch 1,4 µm auf – damit dürften sich die pro Pixel eingefangenen Photonen fast an einer Hand abzählen lassen.
Der Sensor liefert durch zeilenweise parallel arbeitende, integrierte A/D-Wandler 10 Bilder/s in voller Aufösung, bei 1080 Zeilen (HD-Video) sollen sogar 27 und bei 720 Zeilen 30 Bilder/s drin sein. Sony spricht im Datenblatt zwar von einer proprietären Fertigungstechnik mit superfeinen Kupfer-Verbindungen auf dem Chip, die die effektive Pixelgröße anheben, die physikalisch-optischen Gesetzmäßigkeiten vermag aber auch der IMX060PQ nicht auszuhebeln. Andererseits: Die fatalen Auswirkungen kleiner Pixel auf den Rauschabstand dürfte die klingeltonbegeisterte Kundschaft wenig stören.
Das mit einem 28-mm-Objektiv (entspr. KB) ausgestattete Modul IU060F mit den Abmessungen 10 × 11,5 × 8.5 mm soll in Fertigungs-Stückzahlen 9000 Yen (etwa 74 Euro) kosten, den Sensor allein gibt es für 2500 Yen (21 Euro). Neu vorgestellt wurde auch der 1/3,2-Zoll-Chip IMX046PQ mit 8,1 Megapixeln für 1500 Yen.
(cm)
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