News-Meldung vom 08.02.2012 10:35
Olympus hat heute nicht nur seine neue spiegellose Systemkamera, die OM-D E-M5, vorgestellt. Die Japaner legen gleich vier neue Kompaktkameras nach und betreiben hauptsächlich Modellpflege.
Olympus SZ-31MR
Bild: Olympus
Filmen und Knipsen – die SZ-31MR. Die SZ-31MR ist für Olympus das neue Flaggschiff der SZ-Serie. Diese Kameras laufen bei den Japaner unter dem Schlagwort „Traveler“ und sollen unterwegs solide Begleiter sein. Die SZ-31MR hat einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Das 24-fach-Weitwinkelobjektiv soll eine Brennweite von 25-600 mm abdecken.
Herzstück der neuen SZ soll aber das sogenannte Multi Recording (MR) sein. Gleichzeitig können Fotografen so Full-HD-Videos (1080p) aufnehmen und Fotos schießen oder gleichzeitig in verschiedenen Modi beziehungsweise unterschiedlichen Brennweiten filmen. Außerdem will die SZ-31MR ein echter Gepard unter den Kompakten sein: Bei Serienbildaufnahmen schafft sie laut Olympus zehn Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung. Ab Mitte April soll die Kompakte für 360 Euro verfügbar sein.
Olympus SH-25MR
Bild: Olympus
Reiseführer – SH-25MR. Mit 270 Euro ist die SH-25MR eine günstigerer Alternative zur SZ-31MR. Sie kommt Anfang April. Wie ihre große Schwester bietet sie die Multi-Recording-Funktion, filmt in Full-HD (1080p) und hat einen 16-Megapixel-CMOS-Bildsensor. Allerdings ist sie nur mit einem 12,5-fach-Weitwinkelzoonobjektiv ausgestattet, das eine Brennweite von 24 bis 300 mm abdeckt.
Olympus spendiert der Kompakten GPS, das wie der elektronische Kompass über den 3-Zoll-Touchscreen angewählt werden kann.
Olympus TG-820
Bild: Olympus
Fürs Grobe – TG-820 und TG-620. Unverwüstlich – so beschreibt Olympus selbst seine neuen Kameras der Tough-Serie, muss aber gleich einschränken. Die TG-820 soll auch in einer Tiefe von bis zu zehn Metern noch dichthalten und einen Sturz aus bis zu zwei Metern überstehen. Außerdem soll sie bruchsicher bis zu einem Gewicht von 100 Kilogramm sein. Die TG-620 ist nicht ganz so hart im Nehmen: Sie soll Tauchgänge in bis zu fünf Metern Tiefe und den Fall aus einer Höhe von 1,5 Metern überleben. Beide Kameras vertragen laut Olympus Außentemperaturen von bis zu minus zehn Grad.
Gemein ist den Outdoor-Spezialisten auch der CMOS-Bildsensor, der zwölf Megapixel auflöst, ein 5-fach-Zoomobjektiv (28-140mm) und ein kratzfestes 3-Zoll-LC-Display. Ab Ende Februar sollen sie verfügbar sein – die TG-820 wird voraussichtlich 330 Euro kosten, die TG-620 250 Euro. Wer will, kann die TG-820 noch mit dem passenden Unterwassergehäuse aufrüsten, das ab April für 230 Euro verfügbar sein soll. Es soll dem Druck in Wassertiefen von 45 Metern standhalten.
(ssi)
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