News-Meldung vom 16.01.2012 09:30
aus der Serie "The Raw and the Cooked"
Bild: dgph.de, Peter Bialobrzeski
Der Fotograf Prof. Peter Bialobrzeski wird mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im September im Umfeld der Photokina in Köln statt.
Der seit 1971 alljährlich für "vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik" vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, dem der moderne Bildjournalismus seit der Weimarer Republik starke Anregungen verdankt. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer hochwertigen Kamera. Zu den bisherigen Preisträgern gehören weltbekannte Fotografen wie Anders Petersen (Schweden), Martin Parr (England), René Burri (Schweiz), Barbara Klemm (Deutschland) und Robert Frank (USA).
Peter Bialobrzeski begann seine internationale Karriere Ende der 80er-Jahre bei renommierten Magazinen wie Stern, Telegraph Magazine, ZEIT Magazin und GEO. In diese Zeit datiert auch seine Faszination für die Mega-Citys Asiens, deren Beobachtung den Kern seines Werkes bildet. Die klassische Auftragsfotografie spielt für ihn allerdings seit rund 10 Jahren keine Rolle mehr. Er initiiert seine Arbeiten, die sich im Grenzbereich von Dokumentarfotografie und künstlerischem Statement bewegen, inzwischen immer selbst. Die komplexen Ergebnisse, wie „Neon Tigers“, Heimat“ oder „Lost in Transition“, gehören schon jetzt zu modernen Klassikern des Mediums.
(keh)
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