News-Meldung vom 09.02.2011 14:15
Die jüngsten Kameras der Ixus- und PowerShot-Reihe von Canon legen eine Pause im Pixelrennen ein – und setzen auf nette Extras wie GPS, Touch-Bedienung und Highspeed-Videos.
Jede der fünf neu vorgestellten Kameras nutzt einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor mit 12,3 Megapixeln Auflösung und einer Bilddiagonalen von knapp 8 Millimetern. Trotz der winzigen Sensorfläche erlaubt Canon bei allen fünf Modellen Empfindlichkeitswerte von bis zu ISO 3200 bei voller Auflösung. Einen auflösungsreduzierten Modus mit ISO 6400 wie beispielsweise in der Ixus 1000 HS gibt es bei den neuen Modellen nicht.
Auch in Blau, Silber und Schwarz: Ixus 115 HS
Als günstigste der fünf neuen Kameras soll die Ixus 115 HS zu einem Preis von 189 Euro in die Läden kommen, der Verkaufsstart ist bereits für Mitte Februar vorgesehen. Das Vierfachzoom der Ixus 115 HS reicht von 28 bis 112 Millimeter, die Nahgrenze liegt bei 3 Zentimetern. Zahlreiche Szenenprogramme und eine intelligente Szenenerkennung sollen auch Einsteigern zu optimal belichteten Fotos verhelfen. Serienbilder speichert die Ixus 115 HS bei einer auf 3 Megapixel reduzierten Auflösung mit beachtlichen 8 Bilden pro Sekunde.
Hohe Geschwindigkeiten auch bei der Aufnahme von Videoclips: Mit 320 × 240 Pixeln Auflösung sind Superzeitlupen mit 240 Bildern pro Sekunde möglich. Highspeed-Videos in VGA-Auflösung nimmt die Ixus 115 HS mit 120 Bildern pro Sekunde auf. Beide Highspeed-Modi stehen auch in den vier übrigen neu vorgestellten Kameras zur Verfügung, ebenso die schnelle Serienbildaufnahme. Herkömmliche Videoaufnahmen fertigen alle fünf Kameras unter anderem in Full HD mit 24 Bildern/s an, als Kompressionsverfahren kommt H.264 zum Einsatz.
Wie die Ixus 115 HS soll auch die Ixus 220 HS noch im Verlauf des Februar verfügbar sein, die Preisempfehlung beträgt 219 Euro. Ihrer kleineren Schwester hat sie ein etwas kompakteres Gehäuse und das mit 24 bis 120 Millimetern etwas weitwinkelstärkere Zoom voraus, im Gegenzug ist der Monitor mit 2,7 statt 3 Zoll Diagonale geringfügig kleiner geraten.
Etwas weniger Telewirkung als die Ixus 220 HS bietet die Ixus 310 HS, hier reicht das Zoom von 24 bis 105 Millimeter. Interessant ist die hohe Lichtstärke von f/2,0 in maximaler Weitwinkelstellung, im Vergleich zur Ixus 220 HS (f/2,7) beträgt der Gewinn fast eine ganze Blende. Eine laut Canon um bis zu vier Lichtwerte wirksame Bildstabilisierung soll für weiteren Spielraum bei schwachem Umgebungslicht sorgen. Dieselbe Technik kommt auch in den übrigen vier Neuvorstellungen zum Einsatz.
Ganz eigene Wege geht die Ixus 310 HS bei der Bedienung: Statt Tasten und Rädchen gibt es hier ausschließlich einen 3,2 Zoll großen Touchscreen-Monitor mit 461.000 Subpixeln. Die Preisempfehlung für die Ixus 310 HS beträgt 329 Euro, erste Lieferungen sollen im März bei den Händlern ankommen.
In Rot, Cyanblau und Schwarz erhältlich: PowerShot SX230
Bild: Canon
Anders als die Ixus 310 HS werden die PowerShot SX220 HS und SX230 HS auf konventionelle Weise gesteuert, ihr Monitor bietet dennoch eine gleich hohe Auflösung wie das Display der Ixus 310 HS. Größere Unterschiede gibt es bei der Brennweite, das 14-fache Zoom der beiden PowerShot reicht von 28 bis 392 Millimeter. Preis des großen Brennweitenbereichs: Die Lichtstärke liegt mit f/3,1 klar unter dem Wert der Ixus 310 HS.
Im Gegenzug stehen Nutzern beider PowerShot etwas umfangreichere Einstelloptionen zur Verfügung, die PowerShot SX230 HS bietet zudem ein GPS-Empfangsmodul. Die empfangenen Daten werden auf Wunsch nicht nur in den Bilddateien, sondern auch in einem fortlaufend geführten Log gespeichert. Beide PowerShot sollen etwa Mitte März für 299 Euro (SX 220 HS) und 329 Euro (SX230 HS) verfügbar sein. (Robert Seetzen)
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