News-Meldung vom 07.02.2012 16:44
Ixus 510 HS
Bild: Canon
In wenigen Tagen startet in Japan die Fotomesse CP+. Im Vorfeld der Messe hat Canon zahlreiche neue Kameras für ihre Kompaktkamera-Reihen Ixus und Powershot angekündigt.
Die beiden Ixus-Kameras 510 HS und 240 HS werden über ein 3,2-Zoll großes Touch-Display bedient und richten sich an Fotografen, die sich bei der Aufnahme nicht mit Belichtungseinstellungen aufhalten wollen. Im Smart-Auto-Modus unterscheiden die Kameras zwischen 58 Aufnahmesituationen. Die Gesichtserkennung geht dabei soweit, dass Gesichter nicht nur wiedererkannt werden, sondern bei zusätzlich hinterlegtem Alter der Person – dieses lässt sich in der Kamera speichern – die Kamerafunktionen entsprechend angepasst werden. Erkennt die Kamera beispielsweise ein schlafendes Baby, werden Blitz und Kameratöne deaktiviert.
Zeitgleich mit den Ixus-Kameras präsentiert Canon den überarbeiteten Onlinespeicherplatz Canon iMage Gateway. Um die Übertragung auf den Onlinespeicher möglichst komfortabel zu gestalten, sind beide Kameras mit WLAN ausgestattet. Ohne Zwischenspeichern auf einem Computer lassen sich Fotos so auf Apples i-Geräte und den hauseigenen Onlinespeicher übertragen.
Hardwareseitig sind die Kameras unterschiedlich ausgestattet. Die 240 HS zeichnet Fotos mit einem 1/2,3-Zoll großen CMOS-Sensor auf, der 16 Megapixel auflöst. Bei der 510 HS sind die Sensorpixel größer, da die Auflösung mit 10 Megapixeln deutlich geringer ausfällt. Auch beim Brennweitenbereich gibt es Unterschiede. Die Ixus 240 HS deckt mit einem 5-fach Zoom einen Bereich von 24–120 Millimetern ab (äquivalent zu Kleinbild, f/2.7–5.9), die 510 HS bietet weniger Weitwinkel, holt entfernte Motive aber näher heran (28–336mm, f/3.4–5.6).
Die beiden Ixus-Kameras sollen ab Ende März/Anfang April im Handel verfügbar sein. Die Ixus 240 HS für 290 Euro und die Ixus 510 HS für 380 Euro.
Powershot SX260
Bild: Canon
Von Einsteiger- über Outdoor bis Superzoom-Kamera reichen die Neuvorstellungen bei der Powershot-Serie. Am oberen Ende sind SX240 HS und SX260 HS zu finden. Beide Kameras haben eine Auflösung von 12 Megapixeln, die ein 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor aufzeichnet. Als Superzoom-Kameras bieten sie einen 20-fach Zoom, der einen Brennweitenbereich von 25–500 Millimetern abgedeckt (f/3.5–6.8). Anders als bei den oben genannten Ixus-Kameras können bei der SX240 und SX260 die Belichtungseinstellungen auch manuell gewählt werden. Allein die SX260 bietet mit einem eingebauten GPS-Empfänger die Möglichkeit Routen aufzuzeichnen und die Aufnahmeorte in den Exif-Daten zu hinterlegen.
Ab Ende März sollen beide Kameras im Handel sein. Die SX240 HS für 330 Euro und die SX260 HS für 360 Euro.
Powershot D20
Bild: Canon
Die Powershot D20 steckt auch einen raueren Umgang weg und eignet sich dank GPS-Empfänger als Reisebegleiterin abseits befestigter Wege. Laut Canon soll die D20 Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe überstehen und bis zu 10 Metern Wassertiefe dicht bleiben. Für wasserdichte Kameras typisch ist das Periskop-Zoom. Dieses hat bei der D20 einen Brennweitenbereich von 28–140 Millimetern (5-fach, f/3.9–4.8). Wie auch bei den anderen Neuvorstellungen, misst der CMOS-Sensor 1/2,3-Zoll und hat eine Auflösung von 12 Megapixeln. Ab Ende Mai soll die Powershot D20 für 370 Euro erhältlich sein.
A4000 IS
Bild: Canon
Zu Preisen zwischen 90 Euro und 180 Euro werden die Einsteigerkameras der Powershot A Serie in den Handel kommen. Die A810 (90 Euro) und A1300 (120 Euro) markieren dabei das untere Preissegment. A2300 (130 Euro) und A2400 IS (140 Euro) werden mit einem Modus zur Aufnahme von HD-Videos beworben. Filmen ist hier in 720p (30 fps) möglich. Die Powershot A3400 IS (160 Euro) lässt sich über ein 3-Zoll Touch-Display bedienen und bietet ansonsten die gleiche Ausstattung wie die A2400 IS. Mit ihrem Metallgehäuse setzt sich die A4000 IS (180 Euro) von den anderen Neuvorstellungen der A Serie ab und auch der Brennweitenbereich ist hier größer. Während die anderen Kameras alle ein 5-fach Zoom mit einem Brennweitenbereich von 28–140 Millimetern bieten, hat die A4000 IS einen 8-fach Zoom (28–224mm, f/3.0–5.9).
Ab Ende Februar soll die Powershot A4000 IS erhältlich sein, Ende März folgen dann die A2300, A2400 IS und A3400 IS. Wer sich für die günstigsten Modelle A810 und A1300 interessiert, muss sich bis Ende April gedulden.
(tho)
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