6. Dezember 2012 13:57

Das nennt sich dann "Berufsfotograf"?

"Der Gelegenheitsfotograf, der zufällig vor Ort war und den Auslöser
gedrückt hat, werde zum wichtigsten Konkurrenten"

Der Artikel beschreibt, dass die Ausrüstung den Fotografen ausmacht,
nicht das Können. Damit impliziere ich mal, dass "Berufsfotografen"
nicht zwingend gute Fotografen sein müssen und diese bezahlten
Gelegenheitsknipser nun von Opa und Oma Fricke ausgestochen werden.

Und technisch perfekte Fotos sind nicht gleich gutes Fotos?

Vielleicht ist es auch so, dass Berufsfotografen nur den Einsatz
leisten, den ein Gelegenheitsknipser einbringt? Mir ist ein
englischsprachiger Fotograf bekannt, der Fotografie zu seinem Beruf
gemacht hat. Der Mann muss sein Handwerk wohl verstehen, sonst würde
er keine Vorträge geben, die besucht werden. Nach einem solchen
Vortrag offerierte er sein neues Buch - darin geht es um Gorillas.
Tolles Thema. Die Bilder waren bestenfalls mittelmäßig. Kein Wunder -
der Mann ist mit Touristengruppen losgezogen und hat an genau den
gleichen Plätzen, mit den genau gleichen Zeitrahmen Fotos gemacht -
wie Hinz&Kunz.

Nun zurück zu dieser Aussage > "Der Gelegenheitsfotograf, der
zufällig vor Ort war und den Auslöser gedrückt hat, werde zum
wichtigsten Konkurrenten"

Echt? Vielleicht schaffen es die Fotografen ja ihre berufliche
Ausbildung so in die Waagschale zu werfen, dass nur noch diese Fotos
für die Öffentlichkeit machen dürfen. Dann wäre alles gerettet.

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