17. Januar 2013 20:00

Experte? (Editiert vom Verfasser am 17.01.13 um 20:03)

Woldomir schrieb am 17. Januar 2013 12:00

> Also hier werden verschiedene Dinge in einen Topf geworfen und von
> "Experten" beantwortet...
> 1. Integer oder Float: Der A/D-Wandler des Sensors wirft nun mal eine
> 12 bis 16 bit große Integerzahl raus (pro Kanal). Diese in eine
> Fließkommazahl umzurechnen wäre dumm und fehlerbehaftet. 
Wodurch würde denn ein Fehler entstehen, wenn ein 16-Bit-Integer in
FP "umgerechnet" wird?
Ausserdem könnten sie es in BCD konvertieren, aber das verstehen nur
die Älteren.

> Da das DNG-Format im Normallfall die
> exakte Kopie des vom Sensor abgelesenen Bildes sein soll, 
Urban Legend.

> muss es
> weiterhin als Integer gespeichert werden. 
S.o.

> Da eh die meisten
> Ausgabegeräte (Grafikkarten/Drucker etc.) mit 8 Bit pro Kanal laufen,
> wird das Ergebnis letztendlich anschließend eh komprimiert. 
Irrelevant.

> Im
> übrigen gibt es seit dem PCs auf 32 Bit aufgestuft wurden, keine
> 16-Bit-Fließkommazahlen. Ein short in C oder Java ist nunmal ein
> 32-Bit-Fließkomma, nach IEE754 genormt. 
Demnach gab es also früner auf einem 12-Bit-Rechner nur
12-Bit-FP-Zahlen?
Erstaunlich daß man damit überhaupt irgendwas berechnen konnte.

> Ein 32-Bit-Fließkomma ist
> aber wesentlich ungenauer als ein 32-Bit-Integerwert, da es nur 23
> Bit für die Mantisse also den eigentlichen Wert verwendet. 
Da haben wir aber Glück, daß die Integerzahl nur aus 12-16 Bit
besteht.
Und noch mehr Glück, daß die Zahl später auf 8 Bit "komprimiert"
wird.

Also hier werden verschiedene Dinge in einen Topf geworfen und vom
"Experten" beantwortet...


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