Bluetooth ist eine 1998 entwickelte Funktechnik, die als Ersatz für Peripherieanschlüsse gedacht war und Modems, Handys, PDAs, Tastaturen, Mäuse oder auch Drucker mit dem PC verbindet. Inzwischen hat sich Bluetooth weiterentwickelt und deckt viele zusätzliche Anwendungen ab, etwa Telefonieren, PCs und andere Geräte fernsteuern, Dateien übertragen, Notebooks, PDAs und PCs vernetzen, Visitenkarten und Termine übertragen, Synchronisieren und anderes mehr. Der Schlüssel zu den verschiedenen Anwendungen sind spezielle Profile. Ein Profil legt fest, wie bestimmte Bluetooth-Protokolle genutzt werden, damit zwei Partner (Client und Server) herstellerunabhängig kommunizieren können, und zum Beispiel ein PC als Terminal eine Internet-Wählverbindung über ein Modem-Gateway aufbaut. Bluetooth-Erweiterungen für den PC gibt es für PC-Card- und PCI-Steckplätze, für die serielle Schnittstelle und für USB.
Bluetooth arbeitet wie WLAN 802.11g im lizenzfreien ISM-Band (Industrial Scientific Medicine) bei 2,4 GHz. Es nutzt einen von maximal 80 Kanälen mit 1 MHz Breite, der Kanalwechsel erfolgt 1600 Mal pro Sekunde. Bluetooth 1.0b, 1.1 und 1.2 befördern brutto 1 MBit/s, Bluetooth 2.0 + EDR erreicht 3 MBit/s. Netto sind das maximal 2,2 MBit/s. Die Funkklassen 1, 2 oder 3 definierten ursprünglich maximale Reichweiten von 100, 50 und 10 Metern (Sichtkontakt vorausgesetzt). Dank verbesserter Antennen erreichen viele Geräte deutlich mehr, Klasse-1-Funker deutlich mehr als 200 Meter.
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