Als personal digital Assistant oder kurz PDA bezeichnet man mobile Kleincomputer, die den Anwendern beim Verwalten von Adressen, Terminen und anderen kleinen Datenmengen behilflich sind und in vielen anderen Fällen als Datensichgerät etwa für E-Books oder Office-Dokumente dienen. Optional können aktuelle PDAs inzwischen auch MP3-Musik-Spielen, Photos und Videos anzeigen, sich in drahtlose Bluetooth- oder WLAN-Netzwerke einklinken und vieles mehr.
Meist dient der PDA als verlängerter Arm eines PCs, mit dem er seine Daten abgleicht. Übliche Betriebssysteme für aktuelle PDAs sind beispielsweise Windows Mobile 2003 von Microsoft, Palm OS von PalmSource oder Linux. Als Prozessorplattform hat sich das ARM-CPU-Design durchgesetzt. Prozessor-Hersteller sind beispielsweise die Firmen Intel (XScale), Samsung (24xx) und Texas Instruments (OMAP).
PDAs mit Monochrom-Display gibt es kaum noch, statt dessen haben sich die mit Transflektiv-Touchscreen durchgesetzt. Gängige Bildschirm-Auflösungen sind 240 × 320, 320 × 320 oder 480 × 640. Die Dateneingabe erfolgt meist per Handschriften- oder Zeichenerkennung sowie einer Tastatur, die der PDA auf dem Touscreen anzeigt. PDAs mit eingebautem Hardware- Keyboard gibt es nur noch selten. Fast alle PDAs haben einen oder mehrere Erweiterungsslots in die je nach Schacht SD/MMC-, CF- oder Memory-Stick-Karten passen.
Den Begriff PDA prägte die Firma Apple als sie 1993 ihren Taschencomputer mit Namen Newton vorstellte.
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