Ein weit verbreitetes Bus-System zur Verbindung von Komponenten im PC. Spezifiziert von der PCI Special Interest Group (PCI SIG) seit Anfang der 90er Jahre. Existiert in unterschiedlichen Versionen, am verbreitetsten ist Conventional PCI mit 32 Datenleitungen, 33 MHz Taktfrequenz und einer theoretischen maximalen Burst-Datentransferleistung von 133 Millionen Byte/s (MByte/s) halbduplex. Adressen und Daten werden auf denselben Leitungen nacheinander übertragen (Multiplex). Varianten:
Conventional PCI erlaubt bei 66 MHz höchstens zwei Steckkarten am Bus, bei PCI-X 66 sind es vier, bei PCI-X 100 zwei und ab PCI-X 133 nur noch eine. PCI-X ist abwärtskompatibel zu PCI. Manche 64-Bit-Steckkarten können auch in manchen 32-Bit-Slots arbeiten. Steckkarten mit nur einer Kodierkerbe im Anschlusskamm arbeiten nur bei einem Datensignalpegel (3,3 oder 5 Volt); viele Karten beherrschen beides, aber oft nur 33 MHz.
Verschiedene Revisionsstände existieren, PCI 2.2 ist zurzeit (2004) auf Desktop-PC-Mainboards am weitesten verbreitet. Ab Revision 2.3 müssen Steckkarten mit Datensignalpegeln von 3,3 Volt zurechtkommen.
Die Anzahl der Datenleitungen im Bus begrenzt nicht den Hauptspeicher-Adressierungsraum: Auf 32 Datenleitungen werden 64 Adress-Bits in zwei Zyklen nacheinander übertragen. Der Adressraum der PCI-Geräte selbst umfasst nur 32 Bit. Deshalb liegen ihre I/O-Adressen unterhalb der 4-GByte-Grenze.
Weitere Varianten:
Der AGP ist eine Punkt-zu-Punkt-Variante von PCI mit Mehrfach-Datenübertragung. Das 2004 eingeführte PCI Express (skalierbare serielle Links) löst PCI, AGP und PCI-X ab und ist dazu inkompatibel.
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