Windows Vista ist der Name des Nachfolgers von Windows XP. Ursprünglich firmierte es unter dem Codenamen Longhorn.
Vista erschien im November 2006 für Firmenkunden, seit Januar ist es für Privatkunden verfügbar.
Windows Vista gibt es in diversen Versionen. Vista Home Basic ist eine stark abgespeckte Version, der unter anderem die neue Oberfläche Aero fehlt. Die findet sich erst in Vista Home Premium, die zudem die der Basic-Variante fehlenden Fähigkeiten der bisher separat geführten Windows-Versionen Media Center Edition (MCE) bietet.
Für den geschäftlichen Einsatz sieht Microsoft die Business-Version vor, der die Multimedia-Fähigkeiten der MCE fehlen, dafür aber mit Dateiverschlüsselung aufwarten kann. Gleiches gilt für die Enterprise-Version, die zusätzlich über die Festplattenverschlüsselung BitLocker verfügt, allerdings nur als Volumenlizenz erhältlich ist.
Vista Ultimate schließlich ist die eigentliche Vollversion, die die Funktionen aller anderen Versionen vereint. Die sehr stark eingeschränkte Starter-Edition ist Deutschland nicht erhältlich. Sie ist die einzige Version, die es nur als 32- und nicht als 64-bittige Variante gibt.
Aufgrund von Gerichtsurteilen bietet Microsoft auch Home Basic N und Business N an. Diese Versionen (das N steht für "not with Media Player") muss Microsoft auf Druck der Europäischen Union anbieten: Im März 2004 hatte die EU-Kommission den Software-Konzern wegen Marktmissbrauchs mit einem Rekord-Bußgeld von 497,2 Millionen Euro bestraft und eine Reihe von Auflagen für mehr Wettbewerb verfügt, darunter die Veröffentlichung der Schnittstellenspezifikationen für die Server-Kommunikation und eben einer Windows-Version ohne integrierten Media Player.
Wie XP muss auch Vista aktiviert werden, und zwar auch von Großkunden mit Volumenlizenz, denen das bei XP erspart blieb. Die WGA-Prüfung zur nachträglichen Prüfung des bei der Installation verwendeten CD-Keys ist ebenfalls von Anfang an eingebaut.
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