Der Vorgänger des aktuellen Windows-Betriebssystems von Microsoft hieß Windows XP, ursprünglich unter dem Codenamen "Whistler" entwickelt. Es gibt Windows XP in mehreren Varianten:
Windows XP Professional ist die eigentliche Vollversion.
Windows XP Home Edition ist eine abgespeckte Version, bei der unter anderem die Netzwerk- und Benutzerkontenkonfiguration erschwert oder gar unmöglich ist. Viele Funktionen lassen sich jedoch nachrüsten.
Windows XP N ist ein XP Pro oder Home ohne Media Player.
Windows XP Media Center Edition. Im Prinzip ein komplettes XP Professional (die fehlenden Funktionen lassen sich freischalten), ergänzt durch das Media-Center-Paket.
Windows XP Tablet Edition, bietet unter anderem Handschrifterkennung. Bislang ohne den erhofften Erfolg.
Windows XP x64-Version: XP für PC mit 64-Bit-Prozesoren von Intel oder AMD, etwa Athlon 64 oder Opteron, jedoch nicht für Intels Itanium.
Windows XP 64-Bit Edition 2003: Für PC mit den 64-Bit-Prozessorer Itanium von Intel. Erschien im April 2003. Mittlerweile nicht mehr erhältlich.
Windows XP Embedded: Eine modularisierte Version von Windows XP, die ein Hersteller an sein Gerät anpassen kann. Er entscheidet dabei selbst, welche Windows-Komponenten er einsetzen will. So sind beispielweise POS- (Point of Sale) Terminals möglich, die kein Startmenü besitzen und in denen auch der Windows-Explorer fehlt. Die Größe der Installation (Footprint) lässt sich soweit abspecken, dass Windows XP Embedded sogar auf Flash-Medien passt. Windows XP Embedded läuft nur auf x86-Hardware und ist nicht direkt für Endkunden erhältlich.
Windows XP Starter-Edition: Abgespecktes "Windows Light", mittlerweile in sechs Sprachen erhältlich.
Der Nachfolger von Windows XP heißt Windows Vista.
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