06.03.2012 18:25 Uhr
Betahaus-Couch-Ecke auf der CeBIT
Das Coworking-Projekt Betahaus hat auf der CeBIT im Foyer von Saal 2 im zentral gelegenen Convention Center (CC) sein Lager aufgeschlagen. Die Kooperation von Betahaus und mehreren Gruppierungen aus dem Berliner, Hamburger und Hannoveraner Coworking- und Maker-Umfeld folgte der Einladung des Branchenverbandes BitKom und setzt mit einem Hybriden aus Barcamp, Fablab und Wohnzimmer ein entschleunigtes Kontrastprogramm zum ansonsten hektischen Messealltag: An Tischen wird gemeinsam generdet und auf den Couches nebenan findet ein Vortragsprogramm statt. Unterdessen lässt ein 3D-Drucker zuvor virtuelle Objekte entstehen und in der Ecke qualmt der Laser-Plotter, während ein neues Werkstück mit Mikrometerpräzision entsteht.
Jay Cousins, einer der Gründer der Berliner Open Design City, erklärt das Konzept: "Wir wollen Menschen zusammen bringen, die sich normalerweise nicht treffen würden." Und es scheint zu funktionieren: Auf der Couch nebenan sind der ITler im Anzug, der eigentlich zum Vortrag in Saal 2 wollte, und der Startup-Nerd im Karohemd über eines der Projekte ins Gespräch gekommen.
Entschleunigtes Kontrastprogramm jenseits der Messe-Hektik
Der kleine Freiraum auf der riesigen Messe wirkt etwas formlos und ungeplant. Aber das ist durchaus gewollt: "Wir wollen keine Definition. Wer sich definiert, schränkt sich ein", erklärt Jay. Wer die "People in Beta" besuchen oder sich sogar einbringen möchte, sollte am besten zum gemeinsamen Planungsfrühstück gegen 9:30 Uhr oder zur Gruppendiskussion gegen 17:30 Uhr vorbeischauen. Das bunte Zusammentreffen der Welten läuft getreu dem Motto: Wer macht, hat recht.
(cr)



















