22.10.2012 10:00 Uhr
Hamburger Maker-Treffen: Lockpicking und Steampunk
Am Samstag fand erstmals das Hamburger Maker-Treffen in den Räumen des Attraktor e.V. in der City Nord statt. Mit mehr als 200 Besuchern lag das Interesse weit höher als erwartet.
Das offizielle Programm von 10 bis 18 Uhr bot Interessierten ein umfangreiches Angebot an Informationen in verschiedenen Bereichen: Elektronikbegeisterte bekamen im Arduino-Workshop des Fritzing-Projekts einen Einblick in die Mikrocontrollerplattform. Jochen Enderlein erklärte im Rahmen des Steampunk-Workshops, wie man Technik den bekannten gleichnamigen Look verleiht. In der unteren Etage gab es stündlich Kurse des Lockpicker-Vereins Sportsfreunde der Sperrtechnik zum Anfertigen von Nachschlüsseln.
Auch am Rande gab es einiges zu bestaunen: So darf bei keinem Makertreffen das Surren der Quadcopter fehlen — vor dem Gebäude zogen am Nachmittag bis zu drei Quadcopter ihre Runden. Im Vordergrund (visuell und akustisch) standen auch die CNC-Fräsen und 3D-Drucker, die Attraktor vornehmlich am wöchentlich stattfindenden Bastel-Donnerstag einsetzt.
Das Motto "Kreativer Umgang mit Technik" war allgegenwärtig: Eine "Floppy-Orgel", bestehend aus acht 3,5''-Laufwerken spielte die Tetris-Melodie, ein Oszillator wurde zum Pong spielen zweckentfremdet und Bastler präsentierten eine elektronische Version des bekannten Brettspiels "Die Siedler von Catan".
Unter den Besuchern waren zahlreiche Kinder, die sicherlich kaum Langeweile hatten: Neben einem Kicker sorgten ein Original "Star Trek - The Next Generation"-Flipper und zahlreiche Retro-Spiele für spielerische Unterhaltung.
Die Veranstalter zogen ein äußerst positives Fazit. Das rege Interesse übertraf alle Erwartungen, sagte Attraktor-Vorstandsmitglied Ole Popp gegenüber heise online. Die Veranstaltung werde mit Sicherheit fortgeführt, auch wenn derzeit noch kein nächster Termin feststehe. Als nächstes konzentriere man sich beim Attraktor auf das anstehende Monitoring-Camp zu Social Media am 9. November und das Securecamp über Sicherheit und Anonymität am 24. November. (Patrick Brauch)
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(ola)

















