Für die Installation benötigt die ORP-Distribution auf dem Zielrechner ein laufendes Linux-System. Hierfür eignet sich jede beliebige Linux-Distribution oder von CD-ROM bootende Rescue-Systeme wie das von Suse hervorragend. Die bei Redaktionsschluss aktuelle Version der ORP-Distribution gibt es über den iX-Listingsservice.
Zunächst muss man mit [f,cf,s]disk, Partition Magic oder einem ähnlichen Programm eine mindestens 64 MByte große ext2-Linux-Partition einrichten und per mke2fs -s 1 /dev/hda1 das Dateisystem erzeugen. Nach dem Einhängen der Partition beispielsweise unter /mnt packt man das Open-Router-Image auf der neuen Partition aus.
cd /mnt bzip2 -dc /tmp/orp-0.01.cpio.bz2 | cpio -ivd
Im nächsten Schritt passt man in /mnt/etc/fstab das Root-Filesystem des Open Router an. Um das System zu starten, fehlt noch ein passender Eintrag für den ORP-Kernel (/boot/bzImage) mit dem entsprechenden Root-Dateisystem (zum Beispiel root=/dev/hda1) in der Konfiguration des bevorzugten Bootmanagers (Lilo, Grub ...). Dem Ausprobieren des Open-Router-Projekts steht nach dem nächsten Systemstart nichts mehr im Weg.
Dieser Text ist der Zeitschriften-Ausgabe 05/2001 von iX entnommen.
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