Das Web hat sich von einem weitgehend statischen Medium zu einer aktiven Plattform entwickelt. Diese Entwicklung wäre ohne parametrisiert on-the-fly zu erzeugende Inhalte (dynamisch) nicht möglich gewesen, die zudem teilweise die Zustandslosigkeit von HTTP überwinden.
CGI, das Common Gateway Interface, ist die klassische Methode zur Erzeugung dynamischer Inhalte, über das ein Web-Server externe Quellen parametrisiert ansprechen kann, die die zu übermittelnden Daten liefern. Zunächst wurden hierfür Shell- und Perl-Skripts, kleine C-Programme und dergleichen eingesetzt. Das Problem: Für jede noch so kleine Aufgabe mußte ein neuer Prozeß gestartet (gegebenenfalls Skripts ausgewertet) werden - eine inakzeptable Lösung, die zunächst durch FastCGI verbessert wurde, das die relevanten Skripts persistent im Speicher hielt.
In die meisten Web-Server lassen sich mittlerweile entsprechende Module einbinden, so daß der Interpreter noch enger mit ihm verknüpft ist. Diesen Weg geht auch PHP, wobei es sogar die Trennung von Web-Seiten und Skripts aufhebt. Bei Anforderung einer Seite wird diese durch das PHP-Modul geführt, das die Skripttags auswertet und das Ergebnis an den Web-Server übergibt.
Einfache Aufgaben lassen sich auch mit Server Side Includes (SSI) erledigen, wie sie das mod_include des Apache bereitstellt; ihnen fehlt jedoch beispielsweise die Möglichkeit, Werte und damit einen Zustand zu übergeben.
Dieser Text ist der Zeitschriften-Ausgabe 07/1999 von iX entnommen.
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