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29. Januar 2008 15:39

Blacklist-Einträge durch "Bounces" vermeiden

Liebe Mailserver-Betreiber,

wenn Ihr System schon Unzustellbarkeitsnachrichten erzeugen muss,
achten Sie doch bitte darauf, dem vermeintlichen Absender nicht die
komplette Spam-Mail "zurück" zu senden. Absender-Adressen in Spam
sind gefälscht oder gestohlen, und auf diese Weise wird Ihr Host zu
einem offenen Relay.

Wenn Ihr Spamfilter Spam erkennt, hat er meistens Recht damit. Selbst
wenn er nicht besonders gut ist, denn über 90 % aller Mails sind nun
einmal Spam. Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass keiner Ihrer Anwender
automatisch Antworten auf Spam generiert, etwa betreffs "Out of
Office AutoReply: *** SPAM *** Vlll@@@graa che@p". Erst filtern, dann
antworten.

Bitte kümmern Sie sich außerdem darum, dass Ihr Spamfilter nicht den
vermeintlichen Absender per E-Mail darüber informiert, dass er Spam
versendet hat, denn es stimmt nicht. Nachrichten wie "**Message you
sent blocked by our bulk email filter**" gehen an die falschen
Adressen. Spammer fälschen oder stehlen Absenderadressen, und auf
diese Weise wird Ihr Host zu einem Spam-Generator. Dasselbe gilt für
Nachrichten wie "Ihre Mail betreffs '[SPAM] Sabrina will jetzt'
bedarf der Verifikation."

Wenn Sie Ihrem Spamfilter nicht trauen, ersetzen Sie ihn durch einen
besseren, statt Spam mit Spam zu beantworten. Und wenn Sie den wahren
Absender über den Zustellstatus informieren wollen, funktioniert das
nicht per E-Mail, sondern nur per SMTP-Fehlercode.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.