News-Meldung vom 28.08.2010 19:30 Uhr
Das hinter Googles Webbrowser Chrome stehende Chromium Project will, wie einem Blog-Eintrag zu eintnehmen ist, mit einem neuen Prozess die Grafikverarbeitung beschleunigen. Der "GPU Process" nimmt Befehle vom Renderer entgegen und gibt sie entweder per OpenGL oder Direct3D an die Grafikkarte weiter. Zur Direct3D-Umsetzung nutzt der GPU Process die "Almost Native Graphics Layer Engine" (ANGLE). Damit Render-Prozesse auf diese APIs zugreifen können, läuft der GPU-Prozess in einer Sandbox.
Um das neue Verfahren zu nutzen, teilt man eine Webseite in mehrere Layer auf, die Text, Grafik oder Multimedia-Elemente enthalten können. So können Layer mit Elementen wie Videos von der Rechenleistung der GPU profitieren, während die CPU weiterhin das Rendering anderer Ebenen übernimmt, die vor allem Text enthalten. Das Zusammenführen der einzelnen Layer übernimmt ebenfalls die GPU, sofern beim Browser-Start das Flag --enable-accelerated-compositing gesetzt ist. Details zur Hardware-Beschleunigung lassen sich im Design Document nachlesen.
(ka)
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