News-Meldung vom 12.09.2007 14:37 Uhr
Citrix, der Spezialist für Terminal-Services und seit neuestem Muttergesellschaft von XenSource, will zukünftig das Festplattenformat von Microsofts Virtual PC unterstützen. So sollen etwa zukünftige Versionen des Desktop Server von Citrix das Format Virtual Hard Disk (VHD) verstehen. Microsoft will im Gegenzug kommende Versionen seiner SoftGrid Application Virtualization VHD-fit machen.
Die Ankündigung haben die beiden Unternehmen pikanterweise auf der Hausmesse VMworld des Virtualisierungskonkurrenten VMware gemacht, dem die Zusammenarbeit nicht sonderlich schmecken dürfte. VMware hat das Format der virtuellen Platten seiner Virtualisierungsprodukte ebenfalls offengelegt.
Noch vor wenigen Tagen haben unter anderem Microsoft, VMware und das kürzlich von Citrix gekaufte XenSource bei der Distributed Management Task Force (DMTF) ein Standardformat für virtuelle Maschinen (Open Virtual Machine Format, OVM) eingereicht. Der Vorschlag spezifiziert allerdings kein Format für virtuelle Festplatten – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
(adb)
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