News-Meldung vom 29.01.2010 16:40 Uhr
Papierlos: Im Carnecopia entstehen kleine Appetithäppchen.
Bild: MIT
Schicht um Schicht soll der "Druckkopf" des Food-Printer Cornucopia das Essen auftragen. Nach Rezept mischt er die Zutaten, die er über ein Schlauchsystem aus den Behältern oben auf dem Gerät zugeführt bekommt. Sowohl das Drucksystem als auch die Platte am Boden können die Nahrungsmittel aufheizen oder kühlen. Damit ließen sich Kompositionen zusammen stellen, die mit bisheriger Technik nicht realisierbar sind. Zudem hätte der Anwender die direkte Kontrolle über die Zusammensetzung, die Qualität, den Nährwert und die Geschmacksrichtung jeder einzelnen Mahlzeit.
Noch handelt es sich bei Cornucopia um einen Entwurf. Der Food-Printer ist ein Projekt, das Forscher am MIT im Mai 2009 gestartet haben. Die Grundlage liefert die Technik, wie sie bei 3D-Druckern zum Einsatz kommt, die schon seit Jahren im Konstruktionsbereich zur Herstellung dreidimensionaler Prototypen in Gebrauch sind. Die Forscher am MIT arbeiten derzeit an Interface und Controllern für Cornucopia. Lateiner dürften erahnen, welche hohe Erwartung die Forscher der Fluid Interface Group in das Projekt Cornucopia setzen: Digital Gastronomy verbinden – Cornu Copiae heißt "das Füllhorn".
(rh)
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