News-Meldung vom 02.04.2008 18:02 Uhr
Heute hat IBM auf der alljährlichen Common-Frühjahrstagung in Nashville (Tennessee/USA) die Verschmelzung der beiden Server-Familien System i und System p angekündigt. Power Systems lautet der neue Name der nunmehr vollständig vereinheitlichten Familie von AIX-, Linux- und i5/OS-Servern. Damit findet anlässlich der Einführung der neuen Prozessorgeneration Power6 eine Entwicklung ihren Abschluss, die mit dem Wechsel auf die RISC-Prozessorfamilie bei der AS/400 im Jahr 1995 ihren Anfang nahm. Auch das Betriebssystem i5/OS (früher OS/400), das auf allen neuen Power-Modellen läuft, will Big Blue ein weiteres Mal umbenennen; es heißt nun "IBM i Betriebssystem" oder schlicht und ergreifend "i".
Die Umstrukturierung der Server-Familien soll laut IBM vor allem die Preisgestaltung vereinfachen, die Vielzahl der darauf unter i, AIX oder Linux lauffähigen Applikationen auf über 15 000 erhöhen sowie die Energie- und Administrationskosten senken. Für System-p-Kunden ändere sich nichts; für System-i-Kunden ändere sich der Preis: für Hardware und Wartung sei der nun auf dem deutlich niedrigeren Unix- respektive Linux-Niveau angekommen.
Nachdem bereits das p-Modell 570 und die Power6-Blade JS22 unter i5/OS R6V1 lauffähig waren, sollen nun die Systeme p550 und p520 sowie die kleinere Blade JS21 als erste Vertreter der vereinten Power-Systems-Familie unter AIX, Linux und dem Betriebssystem i laufen. (Berthold Wesseler) / (Berthold Wesseler)
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(sun)
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