News-Meldung vom 06.08.2009 11:21 Uhr
In der 3. Beta-Version von Googles Browser Chrome finden sich vor allem Änderungen an der Oberfläche. So lässt sich die Seite "Neuer Tab" jetzt besser an individuelle Vorlieben anpassen, indem der Anwender bevorzugte Seiten dort an einer Stelle fixiert. Unabhängig von der Häufigkeit der Besuche bleibt sie an dieser Position. Außerdem lassen sich Teile der Seite ausblenden, etwa die "letzten Aktionen" und die Thumbnails.
In der Seite "Neuer Tab" lassen sich Teile ausblenden.
Die "Omnibox" genannte Adresszeile verwendet jetzt Icons zur Unterscheidung zwischen Vorschlägen, Suchen, Lesezeichen und schon besuchten Seiten. Gestern war bereits eine Seite mit Themes online gegangen. Sie erlauben eine begrenzte Änderung des Aussehens von Chrome.
Ein bisschen HTML 5 hat Chrome ebenfalls gelernt. Die Entwickler nennen das Video-Element und Web Worker. Letztere dienen zum Ausführen von JavaScript-Programmen im Hintergrund.
Nach Angaben der Entwickler ist die aktuelle Beta rund 30 Prozent schneller geworden. Gemessen haben sie das mit den für ihre eigene JavaScript-Engine V8 entwickelten Benchmarks und dem Sunspider-Test. Mehr Tempo soll außerdem beim Surfen zu spüren sein. So priorisiert Chrome das parallele Laden von Seiten so, dass die gerade sichtbare Vorrang hat. Zudem gebe es nun einen DNS (Domain Name System)-Cache und ein effizienteres DOM-Binding.
(ck)
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