News-Meldung vom 15.02.2010 16:05 Uhr
SQLite ist eine freie eingebettete Datenbank, die inzwischen ihren Weg in viele Anwendungen und Betriebssysteme gefunden hat. Unter anderem setzen sie Apple bei Mac OS X und dem iPhone, Adobe sowie Mozilla ein.
Ein direkter Konkurrent ist Oracles Database Lite, die aus einem Client für mobile Geräte (unter anderem für Windows Mobile, Symbian und Linux) und einem Server besteht. In der neuesten Version öffnet sie sich für SQLite, indem sie die Synchronisierung für deren Daten mit ausgewachsenen Oracle-Datenbanken anbietet. Zuständig für diesen Datenabgleich sei eine "offene Architektur". Details dazu, wie sich diese etwa zum Synchronisieren anderer Datenbanksysteme nutzen ließe, verriet Oracle noch nicht.
Ebenfalls neu im aktuellen Release ist die zentralisierte Verwaltung von SQLite-Anwendungen auf mobilen Geräten. Zurzeit bietet Oracle den Database-Lite-Server für 16500 Euro pro CPU an, die Client-Software kostet 43 Euro. Für Testzwecke kann man den Server kostenlos herunterladen.
(ck)
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