News-Meldung vom 19.08.2009 15:22 Uhr
Unternehmen mit vielen im Internet verteilten Datenzentren könnten ihre Stromrechnungen spürbar senken, wenn die für das Verteilen der Daten zuständigen Router die jeweiligen lokalen Energiekosten berücksichtigen würden. Entsprechende Kalkulationen stellten Mitarbeiter des Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Carnegie Mellon University und von Akamai anlässlich der Sigcomm 2009 vor.
Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass Unternehmen wie Google mit vornehmlich in den USA verteilten Datenzentren bei räumlich und zeitlich stark schwankenden Strompreisen 40 Prozent ihrer Energiekosten einsparen könnten. Dieser hohe Wert basiert jedoch auf einigen idealisierenden Annahmen, etwa dass der Energiebedarf der involvierten Hardware linear vom Datendurchsatz abhängt und ohne Datentransfer auf Null fällt. Außerdem kann der Datentransport in die jeweiligen Billigstrom-Gebiete den Kostenvorteil teilweise aufzehren. Je nach Kalkulation verspricht der Ansatz aber, so die Forscher, mindestens zwei Prozent Ersparnis für heute existierende Hardware. Und das könne in großen Unternehmen bereits mehr als eine Million US-Dollar ausmachen.
(un)
Version zum Drucken Per E-Mail versenden Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-752117
Mehr zum Thema Energiesparen Router
Parallelprogrammierung - die Kunst der Multi-Core-Nutzung
Agile ALM - agile Praktiken im Application Lifecycle Management
Webentwicklung - Applikationen für mobile Clients