News-Meldung vom 26.07.2007 12:39 Uhr
Entgegen Berichten vom 1. April wird die populäre Telefoniesoftware Skype weiter mit ihrem eigenen, proprietären Übertragungsprotokoll arbeiten. Auch kann das Unternehmen sich nicht vorstellen, den Programmcode unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen. Laut CEO Niklas Zennström würde man dadurch ein viel leichteres Ziel von Spam- und Phishing-Attacken.
Tatsächlich bieten Standardprotokolle wie SIP eine Reihe von Angriffsmöglichkeiten, während über Sicherheitslücken in Skype bislang wenig bekannt geworden ist. Viele Experten für Computersicherheit sind allerdings der Ansicht, dass sich Sicherheit nur durch ein öffentliches Peer Review gewährleisten lässt, wie es etwa beim Verschlüsselungsstandard AES stattgefunden hat – nicht durch die Geheimhaltung von Algorithmen und Protokollen ("Security through Obscurity").
(mr)
Version zum Drucken Per E-Mail versenden Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-155733
Parallelprogrammierung - die Kunst der Multi-Core-Nutzung
Agile ALM - agile Praktiken im Application Lifecycle Management
Webentwicklung - Applikationen für mobile Clients
HTML5, CSS3, WebGL: Das iX-Sonderheft zum Thema Webdesign fasst die wichtigsten Neuerungen der aktuellen und kommenden Webstandards zusammen.