News-Meldung vom 26.01.2010 18:25 Uhr
Die Apache Foundation hat eine neue Version ihrer populären E-Mail-Filtersoftware SpamAssassin vorgestellt, nach eigenen Angaben die erste "Major Release" seit Mai 2007. Eine wesentliche Neuerung ist laut der Stiftung, dass die bisher optionale Funktion sa-update für automatische Updates nun von vornherein aktiv ist.
SpamAssassin bildet die Grundlage der Spam-Abwehr in zahllosen Unternehmen, bei Internet-Providern und in öffentlichen Organisationen. Sie erstellt anhand diverser Kriterien ein "Scoring" der untersuchten E-Mails, das über deren Zustellung oder Ablehnung entscheidet.
Ohne Abwehrmaßnahmen wäre E-Mail kaum noch benutzbar. Weit über 90 Prozent aller E-Mails sind unerwünscht und werden unter anderem durch SpamAssassin daran gehindert, die Posteingänge der Anwender zu vermüllen. Eine wirksame Filterung hängt wesentlich davon ab, dass die Filterregeln stets aktuell sind. Damit sa-update funktioniert, müssen die Mailserver so konfiguriert sein, dass sie sich laufend und selbstständig mit den Aktualisierungen versorgen können – ein Dorn im Auge vieler Sicherheitsbeauftragter.
Was passieren kann, wenn die Regelsätze veralten, zeigte sich Anfang Januar 2010: SpamAssassin hielt zahlreiche vermeintlich weit in der Zukunft geschriebene E-Mails fälschlicherweise für Spam.
Siehe dazu:
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