News-Meldung vom 18.09.2006 16:41 Uhr
Collabnet hat das auf Tigris.org gehostete Open-Source-Versionskontrollsystem Subversion in der Version 1.4 freigegeben. Seit etwa drei Jahren schwenken mehr und mehr Softwareentwickler von CVS zu diesem System über.
Zu den Neuerungen von Subversion 1.4 gehört vor allem ein neues Werkzeug namens svnsync, das die Versionsgeschichte von einem zum anderen Repository replizieren kann – in einem Rutsch oder inkrementell. Durch die Nutzung der "abstract network (RA) API" können Quelle und Ziel lokal, entfernt oder beides sein. Änderungen gibt es auch beim Subversion-Client. Die Datei .svn/entries ist nicht länger in einem XML-Format gehalten, und der Client speichert Property-Metadaten besser als früher. Allerdings passt der neue Client solche Daten ohne Vorwarnung ans neue Format an, sodass ältere Clients sie nicht mehr lesen können. Schließlich lässt sich Subversion jetzt "gegen" die BerkeleyDB der Version 4.4 kompilieren, die ein auto-recovery enthält, sodass nach einem Server-Crash die Wiederherstellung des Repository möglich ist.
(hb)
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