News-Meldung vom 10.09.2010 13:00 Uhr
Am 14. September will Parallels Version 6 seines Desktop-Virtualisierers für Mac OS X veröffentlichen. Sie wird nicht mehr auf OS-X-Versionen vor 10.5.8 (Leopard) laufen, da sie eine 64-Bit-Umgebung benötigt.
Der größte Teil der Neuerungen zielt auf Windows-Nutzer. Sie können Multi-Media-Dateien vom Gastbetriebssystem automatisch in die jeweiligen Mac-Ordner importieren lassen, sollen dank 5.1-Surround-Sound und beschleunigter 3D-Grafik mehr Spaß an Spielen haben und können auch unter Windows Mac-Tastenkombinationen nutzen. Eine Windows-VM kann die Jugendschutzeinstellungen aus OS X übernehmen, und Spotlight findet auf Wunsch auch Windows-Anwendungen. Außerdem soll die neue Version Windows 40 Prozent schneller starten als der Vorgänger.
Alle virtuellen Maschinen lassen sich per AES verschlüsseln. Die neu hinzugekommene Unterstützung für das NX/XD-Bit soll mehr Sicherheit bringen, da sich damit Speichersegmente als nicht-ausführbar kennzeichnen lassen. Das reduziert die Angriffsmöglichkeiten für Schadcode. Für Linux und Windows gibt es paravirtualisierte Festplatten als Teil der Parallelstools, was Plattenzugriffe beschleunigen soll. Hinzugekommen sind ein virtuelle SATA-Platten und Intels E1000-Netzadapter für Linux- und Windows-Gäste.
Die Vollversion kostet 80 € (110 SFR), der Upgrade-Preis für Besitzer von Parallels 5 liegt bei 50 € (70 SFR). Wer Parallels Desktop nach dem 14.8. gekauft hat, bekommt Version 6 gratis.
(ck)
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