News-Meldung vom 05.06.2008 12:42 Uhr
Der deutsche Voice-over-IP-Anbieter Sipgate stellt die Beta-Version eines VoIP-Clients für Apples iPhone vor. Die Software läuft allerdings nur auf "geknackten" Geräten, auf denen das BSD-Subsystem vorhanden ist. Für VoIP-Verbindungen nutzt sie WLAN. Sipgate sieht einen Nutzen vor allem bei internationalen Gesprächen, die bei den Mobilfunkanbietern immer noch sehr teuer seien. Wer einen Vertrag mit Datenflatrate inklusive WLAN-Nutzung für sein iPhone hat, könne per VoIP deutlich günstiger ins Ausland telefonieren.
Bislang sind die Einstellungsmöglichkeiten des Programms bescheiden, so ist die Wahl des VoIP-Anbieters nicht möglich. Das schränkt den Nutzerkreis auf Sipgate-Kunden ein. Ob es eine Version der Software geben wird, die auf Apples iPhone-SDK zugreift und auf nicht-geknackten Telefonen läuft, ist laut Anbieter noch nicht entschieden.
(ck)
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