1. März 2012 00:06

Fachkräftemangel in der IT-Branche/Informatik

Ich selber habe nie ein Studium in der Informatik begonnen. Bin
Softwareentwickler und habe mir autodidaktisch einiges beigebracht
(Kompilerbau, Algorithmen und Datenstrukturen, Graphentheorie,
Software-Engineering, ...) und bin fleißig an Neuem interessiert (zum
Beispiel Probabilistic Graphical Models wie in Kürze von der Stanford
University angeboten) soweit ich Zeit dafür finde.

Auch weiß ich, dass man generell an Universitäten sich selber seinen
Lehrplan zusammenstellt und auch in Richtung Forschung gehen kann,
wohingegen an Fachhochschulen ein Stundenplan vorgegeben wird und man
eher in die Industrie geht. Die Informatik selber ist ja aus den
Studiengängen Elektrotechnik und Mathematik hervorgangengen. Liege
ich richtig, wenn ich sage, das an in den Info-Studiengängen der Uni
eher Mathematik gefordert wird und an den FHs eher Elektrotechnik?

Jetzt frage ich mich, wo es wirklich an Fachkräften in der
IT-Branche/Informatik mangelt. Wir haben ja generell einen
Fachkräftemangel in den MINT-Fächern in Deutschland. Ich weiß ja
jetzt nicht, ob es schon zum Beispiel so an Webentwicklern die eine
Ausbildung als Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung hinter sich
haben, vielleicht schon wünschenswert sind.

Da haben wir irgendwie die FH-Wirtschaftinformatiker (die es glaube
ich fast wie Sand am Meer gibt). Und wenn ich mir da so ein Fachbuch
zu dem Bereich anschaue, dann sieht das schon im Inhaltsverzeichnis
ganz lässig nach IT-Systemen aus.

Der technische Informatiker (FH) hat gute Kenntnisse in der
Automatisierungs-/Kommunikationstechnik und kann bei
Telekommunikationsunternehmen und Unternehmer mit integrierten
Schaltkreisen gut Fuß fassen.

Ich kenne da noch einen "reinen" Informatiker (Uni) und ich glaube an
diesen Leuten mangelt es besonders, zumal er eher eine
Mathematik-Ausrichtung haben müsste, was ich an dem Thema mit dem er
sich beschäftigt "Fluid Dynamics" und so, erahnen konnte.

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