20. November 2012 10:14

Re: Also ich denke mit Grauen an Windows 8

Das Problem ist doch, dass man eben nicht unvorbelastet an die Sache
herangeht.

Früher war es notwendig, Programme zu beenden um Ressourcen
freizuräumen.
Früher war es notwendig, den Computer über die Software
herunterzufahren.

Und da sie es so kennt, wundern sich viele, dass ihre alten,
angelernten Arbeitsweisen am Computer nun nicht mehr so ohne weiteres
funktionieren.
Sie halten diese alten Arbeitsweisen für intuitiv, dabei haben sie
sich lediglich an gewisse Dinge gewöhnt die nüchtern betrachtet alles
andere als intuitiv sind.

Beispiel Herunterfahren:
Wenn ich den Computer schon über einen Hardwareschalter einschalte
wäre es doch eigentlich naheliegend das gleiche zum Ausschalten zu
tun.
Das ist wahrhaft intuitiv. Aber die Anwender sind durch die
Vorgeschichte „verdorben“, fast alle suchen den Weg über die
Software.

Beispiel Programme beenden (in diesem Fall sind es „Apps“):
Das Konzept, Programme händisch beenden zu müssen stammt aus der
Vergangenheit und ist mittlerweile eigentlich überholt.
Die Ressourcen und die Software erlauben es, einfach zum
Programmauswahlmenü zurückzukehren und das neue gewünschte Programm
zu starten.
Beenden ist nicht notwendig, aber die User sind es eben gewohnt. Mit
Intuition hat das nicht wirklich viel zu tun.

Grüße,
Mike

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