30. November 2012 14:28

Re: BYOD

Subzero schrieb am 30. November 2012 13:03

> ist ein Synonym für eine Schnapsidee besoffener BWLer.
> Um einen Hunni pro Jahr an Hardware/Lizenzkosten zu sparen handelt
> man sich ungemein mehr Arbeitsstunden für die Administration und
> Ärger bei der Sicherheit ein. 

Das ist richtig, aber nur wenn die Firma nur einen MA hat. Ansonsten
musst Du den "Hunni" natürlich noch mit der Anzahl der MA
multiplizieren.


> Das fängt bei den heimischen Virenschleudern an 

Alle Viren die ich jemals zu Gesicht bekommen habe waren in
Firmennetzen.

> (alleine schon die
> Erlaubnis, USB-Sticks nutzen zu dürfen ist schon fast wahnwitzig und
> nur dadurch zu erklären, daß man *ähem* "Proben freier Software" (aka
> sämtliche Trojaner der Welt) im Unternehmen haben will) und hört noch
> lange nicht bei verschiedenen Anwendungen und Dateiformaten auf. 

Ich brauche USB-Sticks immer nur, weil die Quotas auf dem Email- und
File-Servern wahnwitzig sind.

> Wer
> schonmal das Geheule mitbekommen hat, weil eine WORD-Datei beim
> Öffnen über eine andere version leicht anders aussah, weiß was ich
> meine. 
> Auf die Idee, daß da eventuell vertrauliche Datein mitsamt dem Device
> turnusmäßig (mindestens zu jedem Feierabend) die Firma verlassen kam
> auch keiner?

Ich denke es verlassen deutlich mehr vertrauliche Daten per Mail das
Unternehmen. Oder sie werden irgendwo hochgeladen. Ist es denn die
Aufgabe der IT eine Infrastruktur aufzubauen, auf der keine
vertraulichen Daten verteilt werden können? 

Vielleicht denkst Du es mal von der anderen Seite: Wenn BYOD Standard
wäre und die IT sich nur um das Netzwerk und die Server kümmern
würde, dann hätte jeder MA auf seinen Geräten nicht mehr Viren als er
auch zu Hause hat. 

Anzeige