30. November 2012 15:38

Re: BYOD (Editiert vom Verfasser am 30.11.12 um 15:43)

Subzero schrieb am 30. November 2012 13:03

> ist ein Synonym für eine Schnapsidee besoffener BWLer.
> Um einen Hunni pro Jahr an Hardware/Lizenzkosten zu sparen handelt
> man sich ungemein mehr Arbeitsstunden für die Administration und
> Ärger bei der Sicherheit ein. 

Richtig.

> alleine schon die
> Erlaubnis, USB-Sticks nutzen zu dürfen ist schon fast wahnwitzig und
> nur dadurch zu erklären, daß man *ähem* "Proben freier Software" (aka
> sämtliche Trojaner der Welt) im Unternehmen haben will)

Du übertreibst. Trojaner und andere Schweinereien kommen inzwischen
meistens übers Web und manchmal vielleicht noch per Mail ins Haus.
Früher hat man einfach die Diskettenlaufwerke gesperrt, ging im BIOS,
fertig war die Wurst. Das Netz bot lange nicht die Möglichkeiten von
heute. 

Wenn man aber heute anfängt USB-Sticks zu verbieten, das ist doch
lächerlich. Dropbox & Co reichen völlig aus, um solche Sperren bequem
auszuhebeln und beliebige Daten ein- und auszuschleusen. Oder einfach 
E-Mail. Vielleicht nicht so flott wie per USB, aber allemal flotter 
als mit Floppy. Und den Benutzern den Zugang zum Web zu verbieten ist
unrealistisch. Über Content Filter kann man auch nicht alles 
erschlagen, und kleinere Firmen sind gar nicht in der Lage solche 
Systeme zu betreiben.

Ja, das ist ein Rückschritt in puncto Datensicherheit. Aber wenn man
mit Restriktionen anfängt kommt man ganz schnell vom Hundertsten ins
Tausendste. Ob man damit die Sicherheit steigert ist zweifelhaft,
sehr wahrscheinlich hingegen ist dass man die Produktivität
verschlechtert.

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