30. November 2012 18:52

Re: BYOD

Hasenfuss25 schrieb am 30. November 2012 14:22

> Subzero schrieb am 30. November 2012 13:03

> > ist ein Synonym für eine Schnapsidee besoffener BWLer.
> > Um einen Hunni pro Jahr an Hardware/Lizenzkosten zu sparen handelt
> > man sich ungemein mehr Arbeitsstunden für die Administration und
> > Ärger bei der Sicherheit ein. 

> Das lässt sich IMHO nicht verallgemeinern.

> Wenn ich der IT-Verantwortliche bei einer Versicherung bin, wird mir
> wahrscheinlich zurecht schwindlig, wenn jemand meint, die ganzen
> Sachbearbeiter sollen ihre Geräte jetzt gefälligst selber kaufen und
> warten...

> Wenn ich das ganze in nem technisch fokussierten Konzern anbiete, in
> dem ein entsprechender Prozentsatz der Mitarbeiter auch das Zeugs
> dazu hat, sowas zu betreuen, geht die Nummer wahrscheinlich schon
> auf... Schon alleine deshalb, weil die Leute dann ihre Kisten so
> aussuchen und aufsetzen, wie sie es brauchen und nicht das vorgesetzt
> bekommen, was irgend ein "Wichtigtuer" für potentiell sinnvoll
> hält...

Ich bin seit über 20 Jahren im IT-Service. Ich habe bei den
verschiedensten Firmen gearbeitet (zwischen 500 und 50000 MA). Es
waren auch Firmen dabei bei denen mehr als 50% der Belegschaft aus
Ings bestand. Nur weil jemand Ing ist ist er noch lange kein
Computerexperte. 
Es gibt im IT-Service eine einfach Rechnung. 80% der MA bekomme ich
mit einem normalen IT-System abgefrühstück. Die verbleibenen 20%
setzen sich i.d.R. aus Entwicklern und Außendienstlern zusammen. Am
einfachsten ist es den Entwicklern zwei Systeme zu geben, zum einen
einen Standardclient für Mail usw., der ist auch im Standardservice
und zum Anderen einen Entwickler-PC für den er nur HW-Service
bekommt.
Die Außendienstler benötigen meist einen eigenen Standardclient, aber
auf jeden Fall zugenagelt.

Anders ist kein sinnvoller IT-Service zu erbringen. BYOD ist totaler
Schwachsinn. Ich persönlich halte schon Android mobil Devices im
Firmenumfeld aus Securitygründen für untragbar.

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