5. Januar 2013 05:24

Re: ERP Systeme

Gajus-Julius schrieb am 4. Januar 2013 23:46

> Also: OpenSource basierende Lösungen ohne sehr ausführliche Prüfung
> durch den Auftragnehmer bergen noch viel größere Gefahren. Denn das,
> was an Licence fees gespart wird, muss an *sinnvollen* Beraterstunden
> für Anpassungen wieder ausgegeben werden. Werkeln dort aber Frickler
> in Form reinster Programmierer, statt Branchenexperten, welche das
> Leben und die Fehlermöglichkeiten aus Kundensicht genauestens kennen,
> bleiben Ärger und erhebliche Kostensteigerungen kaum aus.

Ach was. Und das ist bei Closed-Source Anders??

> Und wirkliche Branchenexperten dürfte wohl nur noch Oracle und SAP
> vorrätig halten, die haben ausreichend finanzielle Masse, um solche
> existentiell notwendigen Mitarbeiter auf Dauer zu bezahlen.

Du machst Dich ja selbst lächerlich damit: die wirklichen
Branchenexperten sitzen wo? IN DER FIRMA SELBST !

Das die für ein ERP sich dann Externe holen hat wohl eher was damit
zu tun das die Firmen einfach keine Ahnung haben selbst ein
Programmierteam zusammenzustellen.

Denn wenn die DAS könnten: einfach ein OpenSource ERP nehmen (z.B.
OpenERP), je nach Grösse des Projekts 1-x Leute dransetzen und
warten. 

Da ERPs in der Regel "Münzautomaten" sind - sprich es ist immer
wieder was anzupassen und entsprechend "eine Münze reinzuwerfen" -
hat man dann die Leute und das Know-How im Haus. Und wenn mal nichts
anzupassen ist, dann können die sich ja selbst beschäftigen und die
Mitarbeiter fragen was denn noch besser ginge bzw. Sachen die
umständlich sind vereinfachen und somit die Produktivität (!!) der
Anwender steigern.

Firmen die gross genug sind mind. einen Programmierer Vollzeit mit
dem ERP zu beschäftigen und dieses dann ausser Haus geben sind
eigentlich ein Fall für "Kopfschuss". Und mit den externen Beratern
ist ja auch manchmal ganz einfach zu erklären - da wird gehofft das
"verraten" wird wie es die Anderen (im besten Falle Konkurrenz) denn
so macht...


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