Windows 8 schrieb am 5. Januar 2013 14:54
> yaid schrieb am 5. Januar 2013 14:47
> > Ergebnis: Jawoll, jawoll, jawoll - exakt 2,5 Stunden bis die Liste
> > fertig war (Job musst im Batch laufen, wegen
> > Dialog-Laufzeitüberschreitung)
> rdisp/wax_wp_runtime vielleicht auf etwas Höheres setzen?
> vielleicht auch mehr Batchprozesse konfigurieren?
Nur hatten die dafür schon 30 Monate Zeit gehabt/verbraten - und
natürlich auch Geld. Wenn ich es recht erinnere hat Waldorf das ganze
für Umme zurecht gebogen.
>
> Was hat das Systemhaus gebastelt? Man kann ABAP beliebig scheiße
> programmieren. ABer auch richtig.
Es gab Ende der 90er kein NPO-Modul, die ersten die aufgrund langer
Zusammenarbeit mit der AWO etwas auf Basis von Version 4.0C??
anbieten konnten, waren halt die Limburger. Und die haben das halt
auf die Sozzen in NRW ... extrapoliert.
Aber es kommt überhaupt nicht darauf an, ob man
ABArtigeProgrammiersprachen richtig oder falsch einsetzt. Es sind
immer die ... Menschen, die Berater und Programmierer. Und auch im
aktuellen Fall haben die Menschen versagt bzw. war das Scheitern
aufgrund der (menschlichen) (Projekt-) Umstände wahrscheinlich schon
von Anbeginn absehbar. Und über die Umstände mit und unter denen bei
Accenture Projekte durchgezogen werden, brauchen wir wohl kein Wort
mehr verlieren.
Nur eben, man sollte halt nicht so sehr mit dem Zeigefinger auf
Andere zeigen. Zumindest sollte man sich dabei im Klaren darüber
sein, dass gleich drei Finger auf uns selbst (und unser gutes,
bewährtes SAP und uns ach so götterähnliche Berater) zurückzeigen.
Und, siehe mein Beispiel, es ging für die Berater weitaus misslicher
aus und Waldorf durfte einige Mannmonate/jahre für die Putzkolonne
drauf zahlen.
Ist ja verständlich, dass in der IT viele glauben, es wäre
hauptsächlich eine Frage der (wahlweise) Soft- oder Hardware. Ist es
aber nicht! Es ist fast gänzlich eine menschliche, eine soziale
Frage. Bis hin zur sozialen (nicht selten mangelhaften, weil
technikfixierte Ingenieure) Kompetenz der Berater.