8. Dezember 2012 14:53

Re: Google ... (Editiert vom Verfasser am 08.12.12 um 14:55)

TecDoc schrieb am 8. Dezember 2012 11:25

> Google hat seine unausgesprochene Grundsatz-Vereinbarung mit den
> Usern gebrochen, mindestens geändert. Bisher war der Deal, User-Daten
> für Werbung gegen Dienste von Google.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Was genau hat denn Google zum
Nachteil der User geändert und was ist eine "unausgesprochene
Grundsatzvereinbarung" ausser einer (sorry) aufgeblasenen Worthülse?

Alle in Apps enthaltenen Dienste lassen sich nach wie vor mit einem
kostenlosen Google-Konto nutzen. Und ein kostenloses Google-Konto
kann ich auch weiterhin in beliebiger Zahl registrieren. 

Einziger Unterschied: Ich kann es nicht mehr kostenlos unter meiner
eigenen Domain tun und meine Organisation mit Rechteverwaltung etc.
abbilden. Somit sind nur kleine Unternehmen betroffen, die Ihre
Kommunikation und Office-Landschaft bei Google betreiben. Sie
verdienen also unter Nutzung von Google-Dienstleistungen ihr Geld und
Google möchte davon jetzt einen minimalen Beitrag abhaben. Was ist
daran falsch?

Ich gehe mal davon aus, dass das Gratis-Paket überwiegend von
Privatpersonen genutzt wurde/wird, die einfach nur Ihre
E-Mail-Adresse unter eigener Domain komfortabel mit GMail nutzen
möchten. Google hat von diesen Usern innerhalb von Apps keinen
grösseren wirtschaftlichen Nutzen. Sie haben aber geholfen, die
Bekanntheit der Dienste zu steigern.

> Jetzt sollen die Dienste auf einmal Geld kosten. Das war bisher nicht
> der Deal. Ach ja, die Daten wollen sie natürlich weiter haben und
> nutzen ... 

Das ist für die Business-Pakete schon seit Jahren so und auch für die
Gratis-Bestandkunden ändert sich gar nichts. Sollen jetzt alle
Cloud-Dienstleister gratis arbeiten, weil Sie ja (theoretisch) mit
meinen Daten arbeiten können?

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