26. November 2012 02:56

Religiösität ist eine menschliche Urfunktion. Willensfreiheit auch :-)

So einfach geht es auch nicht.

Der Mensch an sich ist ein gläubiges Wesen. Ob das nun ein
Gott,Ausserirdische,das Universum, das jenseits, Geister,Feen,Elfen,
oder der Mann im Mond ist - er glaubt jedenfalls grundsätzlich an
höhere Mächte und das  haben Hirnforscher sogar mehrfach erforscht,
das da Regionen im Hirn besonders aktiv und verantwortlich für sind;
es ist also schon mehr als nur Einbildung von Irren, wenn sie
religiöse Gefühle im Sinne von "mit Gott kommunizieren können"
entwickeln.

Man kann auch sagen, das diese Fähigkeit in uns allen einfach
angelegt ist und das Nichtbenutzen oder Verleugnen dessen eine
psychiche Erkrankung darstellt.

Auch die selbsternannten Atheisten haben das und es gibt doch
erstaunlicherweise immer wieder solche Aha-Erlebnisse das auch die in
Notsituationen plötzlich "zu Gott" ( oder wem auch immer ) beten / um
Hilfe rufen . 

Verleugnen hilft nicht dagegen. Auch Dir wird es irgendwann
passieren. wie gesagt : es scheint angeboren zu sein, und wenn es
eben diese höheren Mächte gibt, dann ist das eben der Naturzustand,
dieses Funkmodul eines Tages aktivieren zu wollen :-)

Das Problem sind nur die "organisierten" Religionen und Kirchen, die
allzuoft Prophetenworte unreflektiert und phrasenartig in ihre Jünger
eindreschen, schlimmstenfalls alles so verdrehen wie es ursprünglich
nie gemeint sein konnte.

Ich persönlich würde es auch begrüssen, wenn der "Herr" höchstselbst
mal vom Himmel herab schreit, das nun Schluss mit dem Unfug der
hundert Religionen sein soll. Aber das wird "er" nicht tun und er
könnte nichtmal :

Der freie Wille des Individuums und absolute Repressionsfreiheit gilt
sogar im Universum und ganz eindeutig auch dann bei dessen
Erschaffer. ( Das haben manche Mit-Autoren von Tanach/Bibel/Koran
eben nie so richtig einsehen wollen ) .

Nix für ungut .


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